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Theater in der Schule : „Dreaming in English“ – Lernen von der Bühne

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Britische Schauspieler begeistern Schüler der Bruno-Lorenzen- und Georg-Wilhelm-Pfingsten-Schule.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 07:45 Uhr

„I Like it!“ So lautete das Urteil vieler Bruno-Lorenzen-Schüler nach den Aufführungen des „White Horse Theatres“. Drei Mal standen die aus England stammenden Schauspieler kurz vor dem Beginn der Weihnachtsferien auf der Bühne, um für unterschiedliche Altersstufen drei verschiedene Stücke aufzuführen. Wie bereits im vergangenen Jahr saßen die Bruno-Schüler dabei allerdings nicht in der schuleigenen Aula, sondern im weitaus größeren Saal der Georg-Wilhelm-Pfingsten-Schule. Die Verpflichtung des britischen Ensembles war eine Aktion der seit einiger Zeit bestehenden Schul-Kooperation. So saßen auch zahlreiche gehörlose Mädchen und Jungen im Publikum, die ebenfalls amüsiert das Geschehen auf der Bühne verfolgten.

Die Fünft- und Sechstklässler sahen das Stück „The Empty Chair“. Eigentlich eine Geschichte mit traurigem Hintergrund – der Vater hat seine Familie verlassen, und Tochter Robbie vermisst ihn schmerzlich. Doch dann landet ein Raumschiff im Garten und der Außerirdische Jared zieht ein. Trotz anfänglicher Skepsis entwickelt sich nicht nur zwischen Jared und Robbies Mutter eine Beziehung, auch die Tochter mag den neuen Vater. Mit viel Feingefühl, aber auch Humor entwickelten die jungen Schauspieler Aimee Hislop, Cahrlie Wood, Ben O’Shea und Jonathan Whitehurst das Stück – in gut verständlichem und langsam gesprochenen Englisch. Dabei gelang es ihnen auch, die jungen Zuschauer immer wieder ins Geschehen einzubeziehen.

Für die Siebt- und Achtklässler stand das Stück „Success Story“ auf dem Programm. Drei junge Menschen – Sally, Simon und Phil – setzen alles daran, cool zu sein. Doch eigentlich fühlen sie sich in einer Welt voller perfekter Models und scheinbar erfolgreicher Promis verletzlich und fehlerhaft. Wie man trotz der vielen Vorbilder im Fernsehen zu sich selbst finden kann, zeigten die Schauspieler auf der Bühne. Eine eigenwillige Liebesgeschichte sahen dann die Neunt- und Zehntklässler: „Dreaming in English“ war der Titel des Stücks, in dem die reiche Lena aus Deutschland den armen englischen Jungen Gavin kennenlernt.

Im Anschluss an die Aufführungen beantworteten die Schauspieler viele Fragen, gaben Autogramme und ließen sich mit den Schülern fotografieren. Und manch einer stellte bei dieser Gelegenheit fest, dass es doch ganz nützlich sein kann, im Englischunterricht aufzupassen.

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