Schülerwahl : Domschule: Triumph für die Grünen, Debakel für die SPD

Lehrer Morten Jensen zeigt den Schülern Lilly Stricker und Yannick Doleczik den digitalen Stimmzettel.
Lehrer Morten Jensen zeigt den Schülern Lilly Stricker und Yannick Doleczik den digitalen Stimmzettel.

40,8 Prozent für die Grünen – das ist das Ergebnis der Schülerwahl an der Domschule.

shz.de von
24. September 2017, 22:01 Uhr

In der Domschule stand das Ergebnis bereits am Freitag fest: Nach einer Woche, in der die Oberstufenschüler im Rahmen der „Juniorwahl“ ihre Stimme an einem eigens dafür aufgebauten PC abgeben konnten, wurde ausgezählt: Dabei entschieden die Grünen – wie schon bei der Landtagswahl – das Rennen für sich. Satte 40,8 Prozent der abgegebenen Zweitstimmen konnten sie für sich verbuchen. Weit dahinter folgten die CDU mit 29 und die FDP mit 15 Prozent. Die SPD schaffte es mit 8,5 Prozent gerade noch über die Fünf-Prozent-Hürde.

„Wir hatten 206 wahlberechtigte Schüler“, erklärte Organisator und Referendar Morten Jensen, „von diesen haben 130 ihre Stimmen abgeben“. Somit fällt die Wahlbeteilligung mit 63,1 Prozent eher niedrig aus. Da aber im Wi-Po-Unterricht (Wirtschaft und Politik) gewählt wurde, hätten sich die Wahlhelfer und Organisator eine höhere Wahlbeteilligung gewünscht.

Bei der „Juniorwahl“ war es egal, ob man volljährig ist oder nicht, jeder Schüler aus der Oberstufe durfte seine Stimmen abgeben. Und die, die das getan haben, hatten sich auch gut überlegt, welche Partei und welcher Kandidat die Stimmen erhalten soll. „Ich wusste selbstverständlich schon vorher, welche Partei ich wähle“, sagte etwa Schüler Theo Rogge (17).

CDU-Direktkandidaten Petra Nicolaisen gewann die Erststimmenverteilung mit 40,7 Prozent, gefolgt von Clemens Teschendorf (SPD; 21,5 Prozent), Peter Wittenhorst (Grüne; 16,2 Prozent) und Christian Lucks (FDP; 12,3 Prozent).

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