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Schleswiger Nachrichten

20. August 2017 | 10:19 Uhr

Schleswig : Dom-Rallye mit 250 Konfirmanden

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Jugendliche aus elf Kirchengemeinden lernten am Wochenende auf spielerische Weise den Dom und biblische Geschichten kennen.

Viele Besucher, die am Sonnabend den St.-Petri-Dom betraten, staunten über das rege Treiben und den hohen Geräuschpegel im Kirchenschiff. Grund dafür war der dritte Konfirmandentag „YourDay“, bei dem über 250 junge Konfirmanden aus elf Kirchengemeinden des Kreises dem alten Gemäuer neues Leben einhauchten. „Hier soll ihnen bewusst werden, was für eine große Gruppe sie sind“, erklärte Pastor Jörg Jeske, der die Leitung der Veranstaltung übernommen hatte.

Nachdem die Veranstaltung mit Musik der „FrieDoM Band“ und nicht mit einer langen Predigt begonnen hatte, ging es für die Jugendlichen auf eine Rallye, die sie quer durch den Dom und über das Außengelände führte. „In 26 Gruppen sollen sie an 13 Stationen Aufgaben bewältigen, durch die sie den Dom mal von einer anderen Seite kennenlernen und sich zudem aktiv mit der Bibel auseinandersetzen“, beschrieb Jeske die Idee des Konfirmandentages. Die Stationen wurden von 30 meist jugendlichen „Teamern“ betreut, die auch in die zweimonatige Planung involviert waren. An den einzelnen Stationen sollten die Gruppen innerhalb von zehn Minuten Theaterszenen einstudieren, Musikstücke samt Tanzeinlage erlernen oder Wissenswertes über den Dom kennenlernen. Dabei konnten sie Punkte sammeln, so dass bei der Abendandacht ein Gesamtsieger ausgerufen werden konnte.

Helen Boldt betreute eine solche Station und verlas in einem kleinen Nebenraum die Bibelgeschichte „Die Heilung des blinden Bartimäus“ vor. Während sie las, forderte sie die Konfirmanden auf, sich in die verschiedenen Akteure hineinzuversetzen und vier Fragen zu beantworten. „Was glaubt ihr, warum Bartimäus wieder sehen kann?“ lautete die letzte davon. „Die Geschichte wird später im Gottesdienst vorgelesen und wir werden Antworten auswählen, die verlesen werden“, erklärte sie und resümierte: „Jede Gruppe ist komplett anders. Die eine ist still und arbeitet mit, andere sind laut.“

Während im Domportal eifrig auf einem Bein gehüpft wurde, zogen davor menschliche Raupen ihre Runden. „Wie ein Tanker auf See müssen sie ihren Kurs halten“, erläuterte „Teamer“ Lars Montag. „Dabei sitzt der Steuermann am Ende der Raupe und muss durch Schulterklopfen die Richtung ange-ben. So soll Teamarbeit geleistet werden“, erklärte Montag, der an dem entstehenden Chaos mindestens so viel Spaß hatte wie die Konfirmanden selbst.

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erstellt am 23.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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