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Schleswig : Die „Wikingerstadt“ startet durch

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Erste Serie von Artikeln mit dem neuen Slogan ist vergriffen. Stadtmanager kündigt jetzt die Erweiterung der Produktpalette an.

von
erstellt am 29.Aug.2015 | 16:00 Uhr

„Dieses Ding macht einen richtig guten Weg.“ Stadtmanager Rüdiger Knospe kann seine Freude nicht verbergen, wenn er auf die Startbilanz für Schleswigs neuen Slogan und das dazu passende Logo angesprochen wird. Die Resonanz auf die „Wikingerstadt“ sei schlicht und einfach durchweg positiv. „Dass es – trotz der langen Debatte – die richtige Entscheidung war, daran habe ich von Anfang an geglaubt. Aber dass es so gut ankommt, das überrascht mich auch ein wenig“, sagt Knospe und fügt an: „Und es freut mich noch viel mehr.“

Tatsächlich sind die ersten Merchandising-Produkte, auf denen der Schriftzug samt Wikingerschiff-Logo prangt, längst vergriffen. 250 Regenschirme, 2000 Tüten und noch deutlich mehr Aufkleber waren im Nu vergriffen. Und die Nachfrage in der Tourist-Info und in den Geschäften sei weiterhin ungebrochen, berichtet Knospe. „Es ist uns offenbar gelungen, eine echte Marke zu schaffen, die bei der Breite der Bevölkerung auch gut ankommt“, sagt der Stadtmanager, der nun sowohl Nachschub für Tüten und Schirme als auch neue „Wikingerstadt“-Produkte ankündigt. So werde es schon bald USB-Sticks und Fahrradglocken in Rot-Weiß-Blau geben. „Und es gibt noch weitere Ideen. Vielleicht Segeltaschen und Sonnenschirme. Mal sehen. Da wird sicherlich noch was kommen“, sagt Knospe.

Der Verkauf soll künftig gemeinsam vom Stadtmanagement und der Ostseefjord Schlei GmbH (OFS) organisiert werden. Einerseits könnten die Kunden dann direkt in der Tourist-Info in der Plessenstraße die verschiedenen Produkte erwerben. Geplant sei aber auch die Einrichtung eines Online-Shops.

Auch die Argumentation der „Wikingerstadt“-Gegner, dass der Slogan der Vielfalt Schleswigs nicht gerecht werde, sieht Knospe nach Gesprächen mit Touristen aber auch Marketingexperten als unbegründet. Viel mehr sei der neue Beiname der Stadt zu einem Türöffner geworden. „Wenn man erst einmal drin ist, sieht man, was es sonst so alles zu entdecken gibt.“ Unter anderem bei Gesprächen mit verschiedenen dänischen Stadtmanagern – etwa aus Sonderburg, Vejle und Apenrade – habe er genau diese Rückmeldung bekommen. „In Dänemark kennt man Schleswig noch viel eher als Bayern oder Nordrhein-Westfalen. Und bei unseren nördlichen Nachbarn spielt auch das Thema Wikinger eine noch größere Rolle.“

Dass auch viele Schleswiger sich inzwischen mit dem neuen Slogan und dem Logo identifizieren, zeigt derweil auch der laufende Foto-Wettbewerb des Stadtmanagements. Noch bis Ende nächster Woche kann man Bilder einreichen, die „Wikingerstadt“-Produkte an ungewöhnlichen Orten zeigen. Dazu Knospe: „Wir haben bislang schöne und lustige Sachen bekommen. Von Sylt über Madrid bis New York war alles dabei. Es macht wirklich Spaß, die Fotos zu sehen. Ich würde mich deshalb freuen, wenn noch mehr Leute mitmachen.“

 

 

 

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