Die Tolk-Schau schläft nicht

Der Baumwipfelpfad ist die neue Attraktion der Tolk-Schau.  Foto: Privat
Der Baumwipfelpfad ist die neue Attraktion der Tolk-Schau. Foto: Privat

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01. Februar 2012, 03:59 Uhr

Tolk | In einem der ältesten Freizeitparks Deutschlands ist an Winterschlaf nicht zu denken. Bei Wind und Wetter arbeiten im Winter zwölf Mitarbeiter in der Tolk-Schau. Obwohl die Bahnen und Karussells mit Planen bedeckt oder untergestellt sind, sieht es besonders in den parkeigenen Werkstätten aus wie bei den "Sieben Zwergen": Überall wird geschweißt, gestrichen, getischlert und renoviert.

Auf den Schienen, auf denen sonst die Bimmelbahn fährt, schieben jetzt Arbeiter Loren umher. Davon konnten wir uns überzeugen, als wir im Januar den Geschäftsführer Stefan Erichsen in der Tolk-Schau trafen. Er führte uns bei Sturm und Regen auf matschigen Wegen über das 300 000 Quadratmeter große Gelände, zeigte uns die Werkstätten und beantwortete bereitwillig unsere vorbereiteten Fragen. Von ihm erfuhren wir, dass dieser Freizeitpark im nächsten Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiern kann.

Jährlich besuchen etwa 175 000 Menschen, hauptsächlich in den Sommerferien, den Park. Dann arbeiten hier sogar 80 Angestellte, zum Beispiel als Handwerker, Küchenhilfe, Kassierer, Tierpfleger oder Karussellführer. Die Personalkosten verursachen die meisten Unkosten. Die teuerste und beliebteste Attraktion ist die Sommerrodelbahn. Wenn die Tolk-Schau am 6. April wieder öffnet, wird eine neue Attraktion fertig sein: Der Baumwipfelpfad, den auch wir dann erobern werden.

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