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Neues Baugebiet in Kropp : Die Straßennamen stehen schon fest

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der Umwelt- und Planungsausschuss favorisiert „Siegfried-Lenz-Ring“ und „Emil-Nolde-Weg“.

shz.de von
erstellt am 21.Jun.2016 | 07:19 Uhr

Bekannte Namensgeber wie Ivo Braak und Gorch Fock sollen in Kropp Verstärkung bekommen: Geht es nach dem Umwelt- und Planungsausschuss, werden Ring- und Querstraße im Neubaugebiet nach Siegfried Lenz sowie Emil Nolde benannt. Alle drei Fraktionen hatten auf der jüngsten Sitzung Vorschläge eingebracht. Die AWK schlug als tierische Namenspaten Luchs und Auerhahn vor, die CDU den Namen „Husum“ für beide Straßen. Für die SPD brachte der Ausschussvorsitzende Kurt Steinhöfel die zwei Künstler ins Rennen. Nur ein Name sei für die Orientierung schwierig, meinte er, und die Verteilung der Straßennummern im Plan sieht dies auch nicht vor. Ein weiteres Viertel mit Tiernamen könne Autofahrer verwirren, gab Steinhöfel zu bedenken. Da mit dem SPD-Vorschlag alle einverstanden waren, beschlossen die neun Ausschussmitglieder einstimmig, der Gemeindevertretung die Straßennamen „Siegfried-Lenz-Ring“ und „Emil-Nolde-Weg“ zu empfehlen.

Einig war man sich auch darüber, dass die Kropper Feuerwehr einen Einsatzleitwagen erhalten soll. Dessen Besatzung übernimmt im Einsatz den Funkverkehr sowie die Koordination sowohl vor Ort als auch mit der Rettungsleitstelle in Harrislee. „Bisher wird der Mannschaftstransportwagen für diese Aufgabe zweckentfremdet“, erklärte Zugführer Marc Schäfer.

Zur Auswahl stehen vier Fahrzeuge, die zwischen 97  000 und 157  000 Euro kosten. Das teuerste und das günstigste wurden allerdings sofort von der Liste gestrichen, da beide die technischen Anforderungen nicht erfüllen. Letztlich folgte der Ausschuss dem Vorschlag der CDU-Mitglieder und empfahl die Anschaffung der mit 128  000 Euro günstigeren der zwei verbleibenden Optionen. Mit dieser Wahl „können wir sehr gut leben“, so Marc Schäfer. 30 Prozent der Kosten würden voraussichtlich vom Kreis gefördert, erklärte Bürgermeister Stefan Ploog. Die 9000 Euro für die einzubauende Funktechnik seien schon im Haushalt der Feuerwehr vorgesehen, ergänzte er.

Einen Sachstandsbericht gab es zum Thema Breitband. „Wir fahren zweigleisig“, erklärte Stefan Ploog. Einerseits wolle man die Ergebnisse des laufenden Markterkundungsverfahrens abwarten, das am 30. September endet. Es soll feststellen, welche Unternehmen bereit wären, künftig in den Ausbau des Netzes im Amt Kropp-Stapelholm zu investieren. Andererseits sei man in Gesprächen mit dem Unternehmen „Deutsche Glasfaser“, das laut Bürgermeister „immer noch wild entschlossen ist, das ganze Amt auszubauen“.

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