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Schleswig : Die mobilen Helfer

Auch in diesem Jahr hat Awo-Chefin Maren Korban wieder ein hilfreiches Bufdi-Team um sich geschart.


von
12. September 2018, 18:08 Uhr

Im Frühsommer sah es so aus, als könne Maren Korban die freien Bufdi-Stellen nicht besetzen. Doch dann ging es plötzlich ganz schnell: Bei der Arbeiterwohlfahrt an der Bahnhofstraße ist die Geschäftsführerin seit Anfang September wieder so etwas wie die Mutter einer freiwilligen Großfamilie, die sich um zahlreiche – meist ganz junge oder aber ältere – Menschen in der Stadt kümmert.

45 500 überwiegend junge Menschen machten 2017 beim Bundesfreiwilligendienst mit. In Schleswig sind derzeit 24 Frauen und elf Männer aktiv, alle unter 27. Die Awo betreibt – anders als etwa in Flensburg – keine eigenen Einrichtungen wie Kindertagesstätten oder Wohnstätten für Ältere. Deshalb betreibt sie mit ihrem Bufdi-Team eine Art mobilen sozialen Hilfsdienst.

Das heißt, dass die jungen Leute ältere Menschen zu Hause aufsuchen und ihnen beim Putzen oder Einkaufen helfen, mit ihnen einen Spaziergang machen oder sie beim Arztbesuch begleiten. Eine andere wichtige Aufgabe ist das Abholen von Hausrat und Möbeln im gesamten Stadtgebiet; gut erhaltene Dinge werden dann im Sozialladen „Silberfuchs“ an der Friedrichstraße verkauft, zudem kann man einmal im Monat Bekleidung oder Alltagsgegenstände gegen einen geringen Betrag in der Bahnhofstraße erwerben.

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Fünf der sechs Bufdis haben in diesem oder im letzten Jahr ihre Schule beendet und wollen vor dem Studium „nochmal was anderes“ machen. Alle scheinen sich in der familiären Atmosphäre unter Maren Korbans Fittichen wohl zu fühlen. Der Awo-Einsatz bringt aber auch ganz praktische Vorteile mit sich: „Hier lernt man Auto zu fahren und man lernt die Stadt kennen“, sagt Marc Utecht, 18. Das stimmt: Ohne Unterbrechung lenkt Ann-Sophie (19) den Kleinbus rückwärts durch die Engstelle am Awo-Haus vorbei auf den Parkplatz.

Katja Scheffel und Jacob Callsen (beide 18) haben gerade ihr Abi an der Lornsenschule gemacht; sie möchte Jura, er Informatik studieren. Beide haben ebenso wie Adrian Born (19) aus Fahrdorf den Wunsch, nicht gleich nahtlos von der Schule an die Uni zu gehen. Katja, die Handball bei SIF spielt, bringt den Kindern der Bugenhagenschule im Rahmen des Offenen Ganztags diesen Sport bei.

Etwas anders sieht es bei Kevin Meibaum aus. Er ist mit 23 schon fast ein Bufdi-Senior. Als Jugendlicher habe er „Mist gebaut“, erzählt er, leistete dann die fälligen Sozialstunden bei der Awo ab und fand Gefallen an dem Laden. Zunächst hat er dort ehrenamtlich gearbeitet und dann eine Bufdi-Stelle bekommen, die im August endete. Jetzt nimmt er an einer berufsvorbereitenden Maßnahme teil und hilft in der Freizeit noch bei der Awo mit. So hat Maren Korban ihn von der Straße in ein geregeltes Leben zurück geholt.

Sie muss darauf achten, dass das Team zusammenpasst und harmoniert. Vor einigen Jahren hat das so gut geklappt, dass drei männliche Bufdis, die sich bei der Awo kennengelernt hatten, hinterher gemeinsam nach Flensburg zum Studieren gingen und dort eine WG gründeten.

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