Schleswig-Friedrichsberg : Die Kanone ist zurück am Busdorfer Teich

Bei der Einweihung: Bürgermeister Arthur Christiansen, Manfred Koch vom Volksbund und Mathias Frahm von den Umweltdiensten (von links).
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Bei der Einweihung: Bürgermeister Arthur Christiansen, Manfred Koch vom Volksbund und Mathias Frahm von den Umweltdiensten (von links).

Nach dem Orkan „Christian“ musste das Kanonendenkmal am Busdorfer Teich in die Reparatur. Jetzt ist es wieder da.

shz.de von
12. September 2014, 14:48 Uhr

„Unsere Kanone hat wieder ein Untergestell“, freuen sich Bürgermeister Arthur Christiansen , Manfred Koch vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Mathias Frahm von den Umweltdiensten der Schleswiger Stadtwerke. Manfred Koch erinnert sich daran, wie er auf seiner Fahrt durch Schleswig die Sturmschäden von Orkan „Christian“ besichtigte und feststellte: Die Kanone am Nordufer des Busdorfer Teichs ist weg. „Meine erste Reaktion war: Wer hat die denn geklaut?“, schmunzelt er. Schnell stellte sich heraus: Die Stadtwerke hatten die Kanone eingelagert, nachdem ein herabgestürzter Baum deren hölzerne Stützvorrichtung zerstört hatte. Dank des schnellen Handelns aller Beteiligten ist das Kanonendenkmal wiederhergestellt. Christiansen ergänzt: „Wir kommen der Verantwortung gegenüber unseren Denkmälern nach und werden damit auch unserer Geschichte gerecht.“ Daher wird von den über 100 Denkmälern der Stadt als nächstes das Chemnitz-Bellmann-Denkmal vollständig saniert.

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