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Schleswiger Nachrichten

17. August 2017 | 01:59 Uhr

Die Bilderwelt des Claus Vahle

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

„Vor-Bilder“ heißt die Ausstellung mit Ölbildern, Holzmontagen und Aquarellen, die der Schleswiger Künstler Claus Vahle in der Doris-Rüstig-Ladewig-Stiftung präsentiert. Ehefrau Annegret Vahle, die die Entstehung vieler Bilder miterlebt hat, führte die Besucher der Vernissage in die Bilderwelt des Künstlers ein. Die ausgestellten Werke gehen auf Erlebnisse, auf Abbildungen oder Fundstücke zurück. Seit seiner Studienzeit versucht Claus Vahle für das, was er sieht und fühlt, künstlerische Ausdrucksformen zu finden. Dabei verändert er Realität nach inhaltlichen und vor allem auch gestalterisch-ästhetischen Aspekten. Dadurch werden Inhalte oftmals rätselhaft, geheimnisvoll. Eine antike Bronzemaske wird verbunden mit einer stark vergrößerten Neonfigur, was sie bedrohlich wirken lässt. Bunte Farbflecken erweisen sich als „Monets Palette“ und eine schlaffe Ballonhülle in vielfältigen Farben weist auf die gelungene Flucht einer mutigen Familie aus der DDR hin. Besucher, die bisher nur die Landschaftsbilder von Claus Vahle kannten, zeigten sich überrascht vom weiten Schaffensspektrum des Künstlers.


> Doris-Rüstig-Ladewig-Stiftung, Gallberg 30, sonnabends und sonntags, 15 - 18 Uhr.

Germanische Kriegsbeuteopfer



Im Rahmen der Reihe „Immer wieder sonntags“ wird auf Schloss Gottorf zu Führungen durch Sonder- und Dauerausstellungen mit einem jeweils ganz besonderen Thema eingeladen. Am Sonntag, 1. Juni, wird Dr. Andreas Rau, Mitarbeiter am Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, um 11 Uhr zum Thema „Germanische Kriegsbeuteopfer in Nydam und Thorsberg“ führen. Zu den archäologischen Highlights auf Gottorf gehören die Funde aus den germanischen Opferplätzen von Thorsberg bei Süderbrarup und Nydam bei Sonderborg. Als Dank für eine siegreich beendete Schlacht wurden vor rund 1800 Jahren in den dortigen Seen einer Gottheit die Waffen und Ausrüstungen der unterlegenen Feinde geopfert. Rau erläutert anhand der Fundstücke, welche Informationen dieses umfangreiche Material für die Archäologen bereitstellt. So sind Aussagen über die Kampfweise, die gesellschaftlichen Strukturen, der Glaube an Übernatürliches und handwerkliche Fähigkeiten zu treffen.


> Treffpunkt: Info/Kasse Schloss Gottorf; Kosten pro Person: 2 Euro zuzüglich Museumseintritt (9 Euro, 6 Euro ermäßigt, 19 Euro Familienkarte)

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von
erstellt am 26.Mai.2014 | 14:55 Uhr

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