Stadthafen : Der Wohnmobil-Boom hält an

Der Wohnmobilstellplatz am Stadthafen wird bis zum Frühjahr umgebaut.
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Der Wohnmobilstellplatz am Stadthafen wird bis zum Frühjahr umgebaut.

Stadtwerke investieren 300000 Euro in die Infrastruktur des Stellplatzes. Im kommenden Jahr werden erstmals über 10000 Übernachtungen erwartet.

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19. Dezember 2013, 07:45 Uhr

Er hat sich längst zu einem lukrativen Geschäft gemausert, der Wohnmobil-Stellplatz der Stadtwerke am Schleswiger Hafen. Allein die Zahlen sprechen für sich: Kamen im Jahr 2007 noch 2466 Wohnmobile ans Schleiufer, waren es im Jahr 2010 erstmals über 5000. In diesem Jahr lag die Zahl bezahlter Übernachtungen mit Wohnmobilen am Stadthafen nun bei 9200. Für Wolfgang Schoofs, Geschäftsführer der Stadtwerke, ist aber auch damit noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. „Im nächsten Jahr werden wir sicher erstmals die Marke von 10 000 Übernachtungen knacken“, glaubt er.

Der Stellplatz ist im Laufe der Jahre vom Geheimtipp zu einem begehrten Übernachtungsquartier für Wohnmobilisten aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich, der Schweiz und insbesondere den skandinavischen Ländern geworden. Inzwischen gibt es darunter auch zahlreiche Stammgäste, viele von ihnen bleiben über mehrere Tage. Damit das auch in Zukunft so bleibt, investieren die Stadtwerke in den kommenden Wochen noch einmal kräftig in die Infrastruktur des Stellplatzes. Kostenpunkt: rund 300 000 Euro aus öffentlichen Mitteln, wie Schoofs erklärt.

Im Mittelpunkt der Arbeiten, die zwar noch nicht begonnen haben aber bereits im März abgeschlossen werden sollen, stehen neue Sanitäranlagen. Sie sollen ebenso neu errichtet werden, wie ein Platz samt einer Station zum Entsorgen von Wohnmobil-Abwassern. Zudem werden die Müllcontainer einen abgetrennten Bereich erhalten, schließlich wird auch die Zufahrt zum dem Gelände erneuert. „Der Stellplatz wird durch all diese Maßnahmen insgesamt deutlich attraktiver“, ist sich Schoofs sicher.

Wer zurzeit in seinem Wohnmobil am Stadthafen übernachten will, kann auf einzelne Plätze am Kran ausweichen. Allerdings muss man auf eine Stromversorgung und die Nutzung der Sanitäranlagen verzichten – noch bis März. Dann startet die Saison 2014.

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