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Schleswiger Dom : Der Schwahlmarkt ist eröffnet

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Kunsthandwerker bieten bis Sonntag im Dom ihre Produkte an / Rahmenprogramm rund um das Thema Heimat.

Mit einer Feierstunde und den Klängen des Havetofter Posaunenchors von 1893 begann am Sonnabend im Dom der 35. Schwahlmarkt. Bis zum kommenden Sonntag lockt der Kunsthandwerkermarkt täglich in den mittelalterlichen Kreuzgang, den Schwahl oder „kühlen Gang“. Von heute bis Freitag ist der Markt von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonnabend und Sonntag öffnet er bereits um 10 Uhr. Das Spektrum reicht von Holzarbeiten über Kerzen, Textilien und Glasbläserarbeiten bis hin zur Goldschmiedekunst. Ein abwechslungsreiches Kunst- und Kulturprogramm zum Thema Heimat rundet das Programm im Dom ab. Täglich ab 15.30 Uhr finden dort Lesungen, Interviews und Konzerte statt. Eine Kinderbetreuung ist ebenso eingerichtet.

Warmherzige Worte des Dankes an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer fand Kirchengemeinderats-Mitglied Michael Marquardt, denn schließlich könnte ohne sie der Schwahlmarkt nicht stattfinden. Auch Bischof Gothart Magaard lobte das Engagement der Menschen in der Kirchengemeinde. „Sie leisten einen großen unermüdlichen Einsatz, und behalten dabei immer das Anliegen im Auge, die Kunstschätze des Doms zu erhalten“, sagte Magaard. Mit Freude und Spannung werde die Sanierung des Domturmes erwartet. „Die Sanierungen sind mit Hochdruck geplant und bald auch äußerlich sichtbar“.

Gemeinsam mit Kreispräsident Ulrich Brüggemeier, Bürgermeister Arthur Christiansen, Bürgervorsteher Eckhard Haeger, Pröpstin Johanna Lenz-Aude und Dompastor Michael Dübbers eröffnete der Bischof schließlich den Schwahlmarkt. Vor der Glastür am Eingang hatte sich da bereits eine lange Schlange gebildet. Das Eintrittsgeld von 1,50 Euro pro Besucher sowie zehn Prozent des Umsatzes dienen der Erhaltung und Sicherung der Kunstschätze im Dom. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. In der benachbarten Domhalle an der Norderdomstraße findet wieder ein Buchantiquariat statt, dessen Einnahmen für die Arbeit der Kirchengemeinde bestimmt sind.




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