Weinfest : Der Lollfuß blühte auf

Jan-Oliver und Turid Küster freuten sich über ein gelungenes Fest. Foto: Welkener
Jan-Oliver und Turid Küster freuten sich über ein gelungenes Fest. Foto: Welkener

Mit ihrem ersten Weinfest an der Schlei feierten die Küsters einen großen Erfolg

shz.de von
05. August 2013, 03:59 Uhr

schleswig | Die Erleichterung stand Oliver Küster und seiner Frau ins Gesicht geschrieben, als am Freitag gegen 20 Uhr schon mal die Hälfte der erwarteten rund 600 Gäste das Areal unter der großen Blutbuche im Hinterhof des Küsterschen Weinquartiers 7Q zwischen Lollfuß und Schleistraße füllte.

Schließlich war ein Risiko für die Veranstaltung nicht von der Hand zu weisen. Zwar hatten sich die 555 Karten á fünf Euro schon im Frühsommer wie geschnitten Brot verkauft, doch blieb unklar: Würde das Wetter mitspielen? Vor allem: Würde der Platz, der auf den ersten Blick nicht gerade zu den attraktivsten an der Schlei gehört, von den Besuchern wirklich angenommen werden?

Unterm Strich: Alles gut. Die abendliche Wärme ließ Mittelmeer-Feeling aufkommen und die Location funktionierte prima. Dazu trug auch die perfekt abgestimmte Versorgung der Gäste mit Ess- und Trinkbarem bei. Tams Gasthof aus Klein Bennebek offerierte Fischiges, die Stampfmühle ihren berühmten Flammkuchen (der leider zu früh ausging) - und für Weine sind die Küsters, unnötig zu sagen, nun wirklich gut davor. Zwar stieß Winzer Frank Spiegel auf Grund einer Autopanne erst später zum feiernden Volk, aber seine Gewächse aus dem Haus Ellermann-Spiegel, etwa den wunderbaren roten "Simsalabim", konnte man ja auch schon vorher genießen.

Fünf Jahre nach dem Start seiner vinophilen Aktivitäten in Schleswig lässt sich nur hoffen, dass das Ehepaar Küster weiterhin zur Bereicherung des Wohlfühlens an der Schlei beiträgt. Manchmal schienen die beiden schon ein bisschen Schleswig-müde geworden zu sein.

Doch bei so vielen Unterstützern - vom Nachbarn Mackrott bis zum Waldschlösschen - kann die Erfolgsstory nur weitergehen. Auch dem Lollfuß tat der gelungene Abend sichtlich gut: Ohne großen Aufwand wurde das Potenzial des ganzen Stadtteils hervorgekehrt.

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