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Schleswiger Nachrichten

24. August 2017 | 01:45 Uhr

Selk : Der Königshügel als Urnenfriedhof

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeinde Selk will einen Teil des Denkmal-Geländes auf dem Königshügel kaufen und für Urnengräber freigeben.

Wird der Königshügel in Selk bald zum Urnenwald? Wenn es nach den Wünschen der Selker Gemeindevertretung um Bürgermeister Arne Reimer geht, dann soll dort Platz für letzte Ruhestätten geschaffen werden – und das möglichst bald.

Die Gemeinde ist bestrebt, den geschichtsträchtigen Königshügel an der Kreisstraße zwischen Brekendorf und Busdorf vom Kreis als Eigentümer zu erwerben, um dort für die Zukunft einen Bestattungswald zu errichten. Auf dem Denkmal, das an die in Österreich gefallenen Soldaten des Krieges von 1864 erinnert, soll ein Urnenhain entstehen. Erste Gespräche mit Vertretern der Kirche seien positiv aufgenommen worden, berichtete Arne Reimer in der jüngsten Gemeindevertretersitzung, die im Sport- und Kulturzentrum stattfand. „Die Kirche möchte sich nicht versperren und begrüßt daher das Angebot“, sagte Klaus Dietrich, stellvertretender Bürgermeister.

Nach Plänen der Gemeinde würden die Bestattungsrichtlinien der Ruhestätte sowie der Gebührenerhebung in Kooperation mit dem Friedhofswesen der Kirchengemeinde vereinbart werden – und somit als erweitertes Angebot des Haddebyer Friedhofes an der St.-Andreas-Kirche gesehen werden. Als zukünftiger Eigentümer der Ruhestätte erwarte die Gemeinde Selk langfristig eine Einnahmequelle aus den Verträgen der Beisetzungen.

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