Abiturienten-Wettbewerb : Der Kampf der Profile

Die Domschul-Abiturienten hoffen auf dem Sieg beim  „Nospa-Abschluss-Zuschuss 2015“.
Die Domschul-Abiturienten hoffen auf dem Sieg beim „Nospa-Abschluss-Zuschuss 2015“.

Mehrere Gymnasien und Gemeinschaftsschulen wetteifern um einen Zuschuss der Sparkasse für ihren Abschlussball – darunter auch die Domschule und die A.P.-Møller-Schule.

shz.de von
04. Januar 2015, 18:30 Uhr

„Dies ist keine Revolte, c'est une revolution!“: Beim Kampf der Profile ist von großen Zitaten, poetischen Finessen und kreativer Choreographie alles dabei. Denn was die Schüler des 13. Jahrgangs der Domschule wollen, ist „unser Abiball“. Dafür brauchen sie aber finanzielle Unterstützung und haben sich deshalb entschieden für den Nospa-Wettbewerb „Abschlusszuschuss 2015“ einen Film zu drehen. In Schleswig nimmt neben der Domschule nimmt auch die A.P.-Møller-Schule an diesem Wettbewerb teil. Dem Gewinner locken 2500 Euro Zuschuss.

Noch bis zum Montag kann man im Internet abstimmen, und es sieht für die Schleswiger gar nicht schlecht aus. Derzeit gibt es an der Spitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Domschule und der Flensburger Auguste-Viktoria-Schule.

An der Domschule hat sich jedes Profil des Abschlussjahrgangs mächtig ins Zeug gelegt: Es wurden Rap-Texte geschrieben, durch die man selbst und die eigenen Stärken ganz groß und die anderen auf einmal ganz klein waren. „Wir schreiben Geschichte ihr lernt Gedichte“, soll nur eine Kostprobe davon bleiben. Es wurde gedacht, gefilmt und geschnitten. Um in der Schlussszene des Films all die Wortgefechte in einem weitaus höheren Ziel unterzuordnen: Die gemeinsame Abschlussfeier. Für den finalen „Flashmob“ zogen nicht wenige sogar ihre Pullover aus, um bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mit einer eindrucksvollen Schlussszene dem Adressaten im Gedächtnis zu bleiben.

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