Frühlingsmarkt im Stadtmuseum : Der Gottorfer Landmarkt als Vorbild

Nach dem Besuch im Teddybärhaus: Felix (7) und Finja lassen sich ihre Crêpes schmecken.
Nach dem Besuch im Teddybärhaus: Felix (7) und Finja lassen sich ihre Crêpes schmecken.

3000 Besucher erlebten am Wochenende den ersten Frühlingsmarkt im Stadtmuseum. Eine Neuauflage für das nächste Jahr ist schon geplant.

shz.de von
27. März 2017, 11:57 Uhr

Die Feuertaufe ist bestanden: Bestes Frühlingswetter bescherte dem ersten Frühlingsmarkt im Stadtmuseum bereits am Sonnabend 1500 Besucher. Am gestrigen Sonntag war noch einmal so viel los. Wiebke Nickelsen, die seit vielen Jahren auch den Weihnachtsmarkt im Stadtmuseum ausrichtet, hatte den Frühlingsmarkt gemeinsam mit ihrem Sohn Simon organisiert – und zwar im Auftrag von Stadtmuseums-Leiterin Dörte Beier, die an beiden Tagen ebenfalls auf dem Gelände rund um den historischen Günderothschen Hof zugegen war. Für sie ist jetzt schon so gut wie klar, dass im nächsten Jahr der zweite Frühlingsmarkt folgen wird. „Ich wüsste momentan nichts, was dagegen spricht“, sagte sie.

An rund 60 Ständen präsentierten Kunsthandwerker ihre Waren. „Viele Besucher lernen dabei gleichzeitig unser Museum kennen“, freute sich Beier. In diesem Punkt sieht sie den Gottorfer Landmarkt als Vorbild. „Wie beim Landmarkt rund um Schloss Gottorf werden viele Besucher im Laufe des Jahres wiederkommen, um sich in Ruhe die Ausstellungen anzusehen.“

Bernd und Andrea Logemann fuhren gestern knappe 90 Kilometer, um sich von hochwertigem Handwerk aus den Bereichen Holz, Glas, Metall, Keramik, Textil oder Schmuckdesign inspirieren zu lassen – oder die Produkte für den heimischen Garten gleich mitzunehmen. „Bei uns in Kaltenkirchen gibt es einen solchen Markt nicht. Wir müssen sonst nach Hamburg fahren, um ein ähnliches Angebot zu finden“, sagte Andrea Logemann. Sie hatte aus der Zeitschrift „Landgang“ vom Frühjahrsmarkt in Schleswig erfahren. „Und weil die A7 Richtung Hamburg gesperrt ist, sind wir gerne in den Norden gekommen“, sagte sie lachend, während sie darüber nachdachte, eine von der Firma „Stachula Metallkunst“ gefertigte Weltkugel aus Stahlblech zu kaufen.Ramona Ramin aus Trittau war zu Besuch bei Freunden in der Gegend und war gemeinsam mit diesen zum Stadtmuseum gekommen. „Ich habe eigentlich keinen Deko-Fimmel, aber hier gibt es wirklich schöne Sachen, so dass man schwach werden kann.“ Am Ende nahm sie aber doch nur eine Bio-Rindersalami fürs Abendessen vom Stand von „Bunde Wischen“ mit nach Hause.

Finja Rombach (9) aus Schleswig und und ihr Bruder Felix (7) waren mit ihrer Mutter gekommen. Während die Mama von einem Stand zum anderen zog, hatten die Kinder andere Interessen: „Mir gefällt am besten das renovierte Teddybärhaus. Das sieht alles schön neu aus“, sagte Finja, die auch schon vor der Sanierung oft dort war. Genau wie ihr Bruder fand sie Gefallen an dem leckeren Crêpe, den Mutter Yvonne zum Abschluss spendierte.

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