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Süderbrarup : Der Bildungscampus wächst weiter

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Rund 100 Gäste feierten am Mittwoch das Richtfest der zukünftigen Grundschule.

Etwa 100 Personen – Planer, Handwerker, Schulkinder und Vertreter der Kommunen – nahmen getsern am Richtfest des Bildungscampus des Amtes Süderbrarup teil. Anfang September 2016 fand die Grundsteinlegung für das Gebäude statt. Seitdem entsteht auf 10  000 Quadratmetern eine dreizügige Grundschule. Dort sollen ab dem neuen Schuljahr alle Grundschüler des Amtes unterrichtet werden. Die jetzt existierenden Grundschulen werden geschlossen (wir berichteten). Die Baukosten sind mit 7,62 Millionen Euro veranschlagt.

„Dieses Gebäude wird für uns ein Aushängeschild dafür sein, dass wir Bildung ernst nehmen und dass wir die Herausforderung einer Bildung für Jung und Alt selbst gestalten wollen“, erklärte Amtsvorsteher Thomas Detlefsen in seiner Begrüßung. Die Richtkrone signalisiere: Der Bildungscampus wächst, und die Arbeiten gehen voran. Doch es sei wichtig, dass man im Zeit- und Finanzplan bleibe. „Und ich kann Ihnen versichern, dass wir bei beiden Plänen im grünen Bereich sind“, schloss er seine Rede.

Architekt Matthias Johannsen hob das Besondere des Schulbaus hervor. „Wir sind stolz auf dieses Gebäude, das das gleiche Haus wie im Planungswettbewerb geblieben ist – obwohl es größer wurde als vorgesehen“, sagte er in seinem Grußwort. Insbesondere lobte er die Zusammenarbeit mit den Schulleitern. „Es ist blöde, wenn man ein Haus baut und wenn es fertig ist, feststellt, dass derjenige, der es nutzen soll, andere Ideen hatte“, führte er aus. Das Gebäude sei dann relativ schnell von innen ruiniert, weil die Leute im Haus das machten, was sie wirklich machen wollten, fuhr er fort. „Deshalb war es gut, dass Maren Strassenburg und Wolfgang Schäfing ihre Vorstellungen direkt eingebracht haben“, schloss er.

Die Schulkinder, die das Gebäude ab dem kommenden Schuljahr nutzen sollen, hatten Bänder mit ihren Wünschen mitgebracht, die sie an der Richtkrone befestigten. Dann wurde die Krone aufs Dach gesetzt, und der Zimmermann konnte seine Segenswünsche für das neue Gebäude sprechen.

Nachdem das obligatorische Glas, aus dem er getrunken hatte, zersplittert war, setzten sich die Handwerker und die Gäste zum gemeinsamen Essen und Trinken zusammen.




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