Vorbereitung auf die Schule : Den Übergang erleichtern

Sind von den neuen Lichtkübeln begeistert: Smilla (v.l.), Bente Burau (Leiterin Kindergarten Storchennest) mit Käte und Jette, Marion Höpner (Betreuung), Antje Harmsen (Schulleiterin Grundschule) mit Joos, Peter Schnack, Andrea Schlüter, Andrea Henken (HGV), Nala und Hanna (v.l.).
Sind von den neuen Lichtkübeln begeistert: Smilla (v.l.), Bente Burau (Leiterin Kindergarten Storchennest) mit Käte und Jette, Marion Höpner (Betreuung), Antje Harmsen (Schulleiterin Grundschule) mit Joos, Peter Schnack, Andrea Schlüter, Andrea Henken (HGV), Nala und Hanna (v.l.).

Der Treianer Kindergarten und die Grundschule arbeiten zusammen.

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02. Oktober 2018, 18:14 Uhr

„Der Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule fällt nicht immer leicht“, weiß Bente Burau. „Deshalb arbeiten wir gemeinsam daran, den Kleinen einen möglichst guten Start in die Schulzeit zu ermöglichen.“ Die Leiterin des Kindergartens Storchennest und ihre Kolleginnen stehen in engem Kontakt mit dem Kollegium der Grundschule.

„Unsere Bärengruppe ist aus Platzgründen in die Grundschule ausgelagert“, erklärt sie, „schon räumlich sind wir also dicht dran.“ Die Kinder im letzten Kindergartenjahr werden darüber hinaus zweimal in der Woche auf die Schule vorbereitet. „Welche Grundkompetenzen dabei aufgebaut werden sollen, darüber haben wir uns gemeinsam beraten“, ergänzt Schulleiterin Antje Harmsen. Praktische Dinge, wie das selbstständige Anziehen gehören ebenso dazu, wie das Abheften eines Blattes Papier. Auch mathematische Themen und phonologische Bewusstheit werden geschult. „Es macht den Schulalltag für uns ein ganzes Stück leichter, wenn solche Dinge nicht erst erlernt werden müssen, sondern bereits fest verankert sind“, findet Antje Harmsen.

Der rege Austausch endet aber nicht bei den Vorschulkindern. „Wir tauschen uns natürlich auch über Spielzeuge und Arbeitsmaterialien aus, denn ihre Verwendungsmöglichkeiten überschneiden und ergänzen sich häufig“, erklärt Bente Burau. „Schon vor längerer Zeit haben wir zum Beispiel die Lichtkübel entdeckt.“ Das sind hölzerne Tonnen mit einem Plastikdeckel. Der kann flach, oder wenn man mit Sand und Wasser arbeiten möchte, als Wanne geformt sein. Die Anschaffung ist jedoch mit rund 250 Euro pro Kübel nicht ohne.

„Zum Glück haben wir für solche Wünsche den Handels- und Gewerbeverein Treia an unserer Seite“, freut sich Antje Harmsen. Der HGV hatte gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Treia und der Sozialstation in Silberstedt im Mai mit der Etablierung der Notfalldosen begonnen und inzwischen ein beachtliches Sümmchen an Spendengeldern zusammengetragen. „Uns war von Anfang an klar, dass wir mit diesem Erlös Kindergarten und Grundschule unterstützen möchten“, erzählt Andrea Schlüter, Vorsitzende des HGV.

Die Kübel sind von innen mit wechselnden Farben beleuchtet. „Die Kinder können mit Licht und Farben experimentieren. Und wenn sie die transparenten Bausteine stapeln, sehen sie, wie sich die Farben verändern“, beschreibt Marion Höpner. Sie wird einen der Lichtkübel in der Betreuung nutzen. „Wir betreuen hier die Schulkinder ab 7 Uhr und wenn es erforderlich ist, bis in den Nachmittag hinein. Da wird die Zeit manchmal lang.

„Die Kinder sind jetzt schon fleißig dabei“, freut sich Bente Burau darüber, dass auch die Krippenkinder Spaß an den bunten Bausteinen haben. „Richtig toll wird es, wenn wir die Wannen mit Sand füllen. Dann krempeln wir die Ärmel hoch, malen mit den Fingern im Sand. Ganz nebenbei schulen wird die Feinmotorik und fördern die Kreativität.“






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