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Schleswiger Nachrichten

20. Oktober 2017 | 09:43 Uhr

Das Schleiufer: Schleswigs "Schokoladenseite"

vom

Die Stadt beginnt demnächst mit dem Ausbau des Uferwegs auf der Freiheit / Städtebaufördermittel machen das Vorhaben möglich

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erstellt am 14.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Schleswig | In diesem Frühjahr und Sommer werden von der Stadt Schleswig etliche Baumaßnahmen im neuen Stadtteil Auf der Freiheit, dem früheren Militärgelände, vorgenommen. An erster Stelle des Interesses vieler Schleswiger dürfte der Ausbau des Schleiuferweges zwischen Regatta- und Netzetrockenplatz stehen. Bisher muss man sich dort eher auf einem Trampelpfad bewegen. Für Gesamtkosten von 560 000 Euro soll daraus ein wichtiger Beitrag zur "Schokoladenseite" der Stadt, dem Schleiufer, werden. Der überwiegende Teil der Kosten wird durch Städtebaufördermittel gedeckt, der Eigenanteil Schleswigs beträgt zehn Prozent der Summe. Der Fachbereich Bau geht derzeit davon aus, dass "Mitte bis Ende Juli" mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann. Allerdings fehlt noch aus Kiel die Freigabe der Fördermaßnahmen, deren "Förderfähigkeit" bereits bescheinigt wurde. Auf eigene Rechnung dagegen (Gesamtkosten: 50 500 Euro) wird die Stadt die Verbindung zwischen dem St.-Johannis-Kloster und dem Schleiuferweg herrichten lassen.

Das Stop-and-Go-Signal betrifft auch den seit langem geplanten Kinderspielplatz im Areal der aktuellen Neubauten. Hier liegt der Anteil der Stadt an den Gesamtkosten von 245 000 Euro bei exakt 49 300 Euro. Da inzwischen etliche Familien mit kleinen Kindern in die Wohnungen und Häuser auf der Freiheit gezogen sind, erscheint diese Maßnahme aus Sicht der Betroffenen als dringlich.

Signalwirkung dürfte auch der Rückbau der Hauptwache am Eingang zum Konversionsgelände haben. Sie lässt sich, im Gegensatz zu manchen anderen Altbauten aus der Militärzeit, nicht anderweitig nutzen. Für ihren Rückbau sind ca. 87 500 Euro eingeplant, die komplett als Städtebaufördermittel in den Etat fließen.

Ebenfalls zu 100 Prozent aus Städtebaufördermitteln wird die Sanierung und Entsorgung von kontaminierten Altlasten finanziert. Dieser Posten ist der größte unter den Einzeletats, die auf der Freiheit zur Anwendung kommen, und beträgt ca. 1 350 000 Euro. Wenn alles glatt läuft, soll, so die Öffentlichkeitsarbeiterin der Stadt, Dr. Antje Wendt, mit der PAK-Sanierung "Mitte Juni" begonnen werden.

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