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Schleswiger Nachrichten

11. Dezember 2017 | 16:38 Uhr

Schleswig : Das Löcherstopfen beginnt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Frostschäden auf den Straßen werden in den nächsten Wochen behoben. Die Moltkestraße ist als erste dran.

von
erstellt am 23.Feb.2015 | 12:15 Uhr

Der Winter geht nicht, ohne Spuren zu hinterlassen. Und das gern auch auf Schleswigs Straßen. Viele Autofahrer beäugen in dieser winterlichen Endphase jedes Schlagloch, das sich vor ihnen neu auftut. Denn meist leiden sie, unabhängig von den eigenen Bandscheiben, mit ihrem Auto mit, wenn es trotz aller Vorsicht doch zum empfindlichen Stoß kommen sollte. Einheimische Fahrer aber kennen meist all die Schlaglöcher und wissen natürlich, wie man sie umfährt.

112 Kilometer lang ist das Straßennetz, für deren Unterhaltung die Stadt Schleswig zuständig ist. Dieser Belag erfordert eine kontinuierliche und solide Wartung, damit er auch weitaus heftigere Winter, als es dieser nun war, aushalten kann. Mehr als eine halbe Million Euro hat Schleswig im Jahr 2015 für die Beseitigung der Frost- und Winterschäden bereitgestellt.

Bevor die Arbeiten losgehen, haben sich Stadtbauamts-Leiterin Manja Havenstein und der zuständige Tiefbau-Fachdienstleiter Björn Losch in diesen Tagen einen Überblick über die aktuelle Lage auf Schleswigs Straßen verschafft. Welche Löcher als erstes gestopft werden sollen, teilen sie auf SN-Nachfrage mit. Viele Schäden würden bereits laufend durch die Umweltdienste der Stadtwerken beseitigt, betont Losch. Es gebe regelmäßig gemeinsame Dienstbesprechungen, um mit vereinten Kräften das Straßennetz gut befahrbar zu halten. „Ausgebessert wird demnächst die Moltkestraße“, sagt Havenstein. Dort zeigen sich etliche tiefe Risse im Asphalt, häufig in der Straßenmitte, die innerhalb kurzer Zeit beseitigt werden müssen. „Sonst entstehen durch den Lkw-Verkehr noch größere Schlaglöcher.“ Auch die Klaus-Groth-Straße sowie die Lutherstraße werden in einem Zug mit der Moltkestraße instandgesetzt, erklärt Björn Losch. Die Kosten für das Reparieren sind hier mit 20  000 Euro veranschlagt.

Stark gelitten – nicht nur durch den Winter, sondern auch durch die vielen Baufahrzeuge für den Klinik-Neubau – hat die St. Jürgener Straße. Dadurch ist ein regelrechtes Hoppel-Pflaster entstanden – vielfach mit Schlaglöchern, in die eine große Männerfaust hineinpasste. Geplant seien in der St. Jürgener Straße „Ausbesserungsarbeiten diverser Teilflächen“.

Die städtische Prioritätenliste für die Straßenunterhaltung beinhaltet auch diese Straßenzüge:

>die Fahrbahndecken-Sanierung K51 (Brockdorff-Rantzau-Straße, ab Landesgerichte stadtauswärts)

> Instandsetzung Husumer Straße (diverse Teilflächen)

> Fahrbahn-Sanierung Haydnweg

> Schlagloch-Beseitigung auf diversen Stadt- und Kreisstraßen.

Und wie ist der Stand der Dinge in der Flensburger Straße? Das geplante Sanierungsprojekt, das insgesamt 5,6 Millionen Euro verschlingen wird (förderfähig davon: 3,85 Millionen Euro) ist noch auf Eis gelegt. „Die Anträge sind jedoch gestellt“, erklärt Manja Havenstein, ein Förderbescheid sei aber noch nicht in Sicht. Bis dann eine tiefgreifende Sanierung mit gleichzeitiger Kanalerneuerung gemacht werden könne, werde die Flensburger Straße oberflächlich in Schuss gehalten. Der Ausbau der rund 2590 Meter langen Flensburger Straße wird später in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Unmittelbar bevor steht die im Vorwege unter Anwohnern stark diskutierte Sanierung im Seekamp. Losch: „Wir fangen im April oder Mai dort an.“ 250 000 Euro kostet die Straßensanierung, hinzu kommt der Kanalausbau (373000 Euro). Manja Havenstein kündigt an: „Bevor es losgeht, werden wir jedoch die Anwohner erneut zur Bürgerversammlung einladen, um eventuell noch offene Fragen zu klären.“

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