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Frida Gold und Blue kommen nach Schleswig : Das Land zu Besuch beim Kindertag

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Großveranstaltung des Radiosenders RSH am 1. September auf den Königswiesen mit vielen Musikstars.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 12:00 Uhr

Mehr als 40 Partner und Aktionen, acht Sponsorenflächen mit vielen eigenen Mitmachangeboten, dazu die große RSH-Bühne mit den Auftritten von sechs Bands, moderiert durch Volker Mittmann: Allein diese Eckwerte im Programm machen deutlich, in welcher Dimension der RSH-Kindertag geplant ist. Am 1. September von 10 bis 18 Uhr (Musikprogramm von 14 bis 18 Uhr) werden auf der Freiheit, dem Gelände von Projektentwickler Team Vivendi, mehrere 10 000 Besucher aus ganz Schleswig-Holstein erwartet.

Dann weht an der Schlei zwischen dem Kap der Freiheit und dem Varieté Heimat die „Kinderflagge“. Schließlich soll der Kindertag, der in diesem Jahr zum 21. Mal veranstaltet wird, nicht nur eine große eintrittsfreie Vergnügungsmeile für alle jungen Schleswig-Holsteiner und deren Familien bieten. Der Kindertag will auch darauf aufmerksam machen, dass es viele Kinder gibt, so Moderator Volker Mittmann, „denen wir helfen müssen“. Sein Appell: „Machen wir jeden Tag zum Kindertag!“

Schleswig hat in dieser Hinsicht einen Ruf zu verlieren. Der erste Kindertag in der Stadt, 2004 auf den Königswiesen, brachte einen seither im ganzen Land nicht mehr getoppten Erfolg von 100 000 Besuchern. Selbst wenn diesmal wieder so viele kommen sollten – die Veranstaltungsfläche im neuen Stadtteil Auf der Freiheit ist weitläufiger, die Attraktionen sind vielfältiger und leichter aufzusuchen (siehe Lageplan oben) und das Zugangs-Management ist klarer strukturiert.

Eigentlich gibt es dafür nur eine Grundregel: Alle potenziellen Parkflächen rings um das Gelände – dazu gehören die Altstadt sowie Ilensee und Pionierstraße – sind per Halteverbot gesperrt. Wer mit dem Auto anreist, kann dieses nur über die B 201, Abfahrt Raiffeisenstrasse, tun. An der Kreuzung Raiffeisenstraße/Hauptstraße beginnt die Verkehrslenkung durch die Polizei. Diese führt zu zwei zentralen Parkflächen auf Koppeln in Moldenit und Klensby mit über 10 000 Abstellplätzen. Von dort fahren in enger Taktung 23 Shuttlebusse auf das Veranstaltungsgelände. Die Park & Ride-Gebühr beträgt fünf Euro.

Auch vom Bahnhof und dem ZOB sind zwischen 9.30 und 19.30 Uhr Shuttlebusse unterwegs; hier kostet das Ticket zwei Euro pro Person. Apropos Anfahrt mit der Bahn: Sonderzüge werden nicht eingesetzt, Fahrtzeiten lassen sich im Internet einsehen.

Auf der Basis ihres acht Seiten langen Konzeptpapiers und vor Ort unterstützt von 18 Polizeibeamten, sehen die Verkehrsplaner – Polizeihauptkommissar Frank Neubauer und Axel Warnke von der städtischen Verkehrsbehörde – dem Ereignis am Sonntag gelassen entgegen. Neubauer rät den Autofahrern, „der weiträumig angebrachten Beschilderung zu folgen. Dadurch lassen sich größere Staus vermeiden“.

Und wenn dann am Sonntag ab 14 Uhr Frontfrau Alina Süggeler von der Band Frida Gold, einer der derzeit erfolgreichsten deutschen Formationen, über die Bühne fegt oder wenn die britischen Musiker von „Blue“ ihre Harmonien anstimmen, dann dürfte sich sowieso jeglicher Anreise-Stress, falls es den geben sollte, erledigt haben.

 

 

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