Schleswig : Das Friedenslicht kam mit Verspätung

Das Friedenslicht kam am Schleswiger Bahnhof an.
Das Friedenslicht kam am Schleswiger Bahnhof an.

Pfadfinder aus Schleswig und Umgebung haben vor Weihnachten das Friedenslicht aus Bethlehem in Empfang genommen.

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19. Dezember 2017, 07:53 Uhr

Das Friedenslicht aus Betlehem abzuholen und als Botschaft weiterzureichen, gehört für die Pfadfinder einfach zu Weihnachten dazu. Alljährlich machen sich mehr als 1000 Pfadfinder aus dem Norden am dritten Advent mit der Bahn auf den Weg nach Neumünster, um gemeinsam zu singen, zu beten und das Licht nach Hause zu tragen. Auch die Pfadfinder aus Schleswig, Haddeby, Kropp und Angeln-Süd waren wieder auf Tour. In einem zweistündigen Gottesdienst verabschiedeten die Teilnehmer Pastor Ullrich Schwetasch, der das Pfadfindertreffen seit vielen Jahren organisiert und nun andere Aufgaben in der Nordkirche übernimmt. Ein Grund dafür, dass die Pfadfinder mit einstündiger Verspätung am späten Abend bei klirrender Kälte am Bahnhof in Schleswig eintrafen. Am Bahnsteig wurden sie bereits von Laternenträgern erwartet, die das wärmende Licht dankbar entgegennahmen. Das gemeinsame Gebet am Bahnhof bildete den Abschluss des Tagesausfluges. Das Licht werden die Pfadfindergruppen nun als Friedensbotschaft an die Kirchengemeinden und öffentlichen Einrichtungen des Kreises weiterreichen. Zum Heiligabend wandert das Friedenslicht ebenso in zahlreiche Wohnzimmer. (chw)
 

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