Bürgermeister in Berlin : Christiansen nach Hertie-Gespräch optimistisch

Ein trostloses Bild bieten  das ehemalige Hertie-Haus und die angrenzenden Immobilien bereits seit Jahren.
Ein trostloses Bild bieten das ehemalige Hertie-Haus und die angrenzenden Immobilien bereits seit Jahren.

Unternehmen aus der Region haben Interesse am leer stehenden Kaufhaus.

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15. Februar 2014, 07:18 Uhr

Das Navigationssystem lotste ihn gerade über den Kurt-Schumacher-Damm in Berlin-Tegel, als sich Bürgermeister Arthur Christiansen gestern Nachmittag am Handy meldete. In der Hauptstadt hatte er gerade über Schleswigs leer stehendes Hertie-Gebäude verhandelt. Er fuhr nicht mit zählbaren Ergebnissen nach Hause, aber mit viel Zuversicht. „Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen“, sagte er nach seinem Gespräch mit Sebastian Mogos-Lindemann von der Firma CR Investment, die alle ehemaligen Hertie-Kaufhäuser vermarktet.

Auch wenn die Stadt Schleswig die Immobilie auf keinen Fall selbst erwerben werde, habe man auch über den möglichen Kaufpreis gesprochen. Über die Höhe wollte Christiansen nichts sagen. Er bestätigte aber, dass es Interessenten aus der regionalen Wirtschaft gibt, die sich bereits konkrete Gedanken machen, was sich mit dem Grundstück anstellen ließe. „Die Lage ist nach wie vor ideal“, sagte der Bürgermeister. „Dort ist jede Art von Einzelhandel möglich.“ Aber natürlich habe CR Investment nicht nur die lokalen Schleswiger Interessen im Blick. Mogos-Lindemann hatte angekündigt, das Gebäude noch in diesem Jahr zu verkaufen.

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