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„Friedrichsberger Dialog“ : Cello, Klarinette und ein Stück Heimat

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Beim gut besuchten zweiten „Friedrichsberger Dialog“ bewies die Schleswiger Dreifaltigkeitskirche ihre hervorragende Akustik.

Von den sanften Klängen klassischer Musik bis hin zu schrillen Disharmonien zeitgenössischer Komponisten – beim gut besuchten zweiten „Friedrichsberger Dialog“ bewies die Schleswiger Dreifaltigkeitskirche ihre hervorragende Akustik. Die so gegensätzlich scheinenden Werke waren Programm: „Ich möchte Ihnen die Angst vor zeitgenössischer Musik nehmen“, erklärte Cellist Stephan Breith in seiner launigen und kenntnisreichen Moderation die eigenwillige Mischung. Das konzertante Experiment ist gelungen!

Dialog-Initiator und Neu-Schleswiger Breith auf dem Violoncello und die preisgekrönte Wiesbadener Klarinettisten Dörte Sehrer interpretierten klassische Werke von Bach und Beethoven im Duett und und allein ebenso meisterhaft wie Sehrer solo Stücke zeitgenössischer Komponisten wie Béla Kovács oder Jörg Wiedmann. Die anspruchsvoll eigenwillige Mischung gelang – das zweistündige Konzert wurde ein mit viel Beifall bedachter Erfolg.

Eher melancholische Töne schlug Heda Silbernagel in ihrem Wortbeitrag zum Thema „Friedrichsberg im Wandel der Zeit“ an. Die Schleswiger Architektin und Präsidentin des Rotary-Clubs Schleswig/Gottorf erinnerte bildreich an vergangene erfolgreiche Jahre des Friedrichsbergs und der engagierten Hoffnung auf eine bessere Zukunft des Schleswiger Stadtteils. „Der wundervolle Friedrichsberg hätte es verdient“, sagte Silbernagel.

Mit seinem Friedrichsberger Dialog zwischen Musik und Wort ist Stephan Breith ein ambitioniertes, beeindruckendes Format gelungen, zu dem auch in die Musik einführende Konzerte in Schleswiger Schulen gehören. Allein für dieses Jahr plant der Neu-Schleswiger Breith vier weitere Friedrichsberger Dialoge in der Dreifaltigkeitskirche, den nächsten am 27. August um 16.30 Uhr.

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erstellt am 25.Jul.2017 | 07:12 Uhr

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