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CDU behält ihre Sitze, aber Wahlgewinner ist die SPD

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Beteiligung unter 50 Prozent in Süderbrarup / Aktive Bürger Süderbrarups verbuchen statt bisher zwei nur einen Sitz in der Gemeindevertretung / SSW mit zwei Plätzen, Freie Wähler mit einem Platz

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Süderbrarup | Nach der Wahl hat sich an der Zusammensetzung der Gemeindevertretung Süderbrarup nicht viel geändert. Bei einer Wahlbeteiligung unter 50 Prozent behielt die CDU ihre acht Sitze, die sie alle direkt gewann. "Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden", meinte Bürgermeister Friedrich Bennetreu, der wohl in Zukunft auch Bürgermeister bleiben wird. Er freue sich, dass es wieder eine Gemeindevertretung mit einer guten Mischung an Vertretern sei, sodass man auch in Zukunft mit vielen Ideen und Initiativen arbeiten könne.

Wahlgewinner ist die SPD. "Wir haben einen Sitz zurückgewonnen, den wir bei der letzten Wahl abgegeben hatten", sagte Spitzenkandidat Hans-Walter Niendorf, der als einziger SPD-Kandidat direkt gewählt wurde und jetzt wieder fünf Mandatsträger in seiner Fraktion vorweisen kann. Er freue sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen in der Gemeindevertretung Süderbrarup. "Ein Wermutstropfen dabei ist für mich die schwache Wahlbeteiligung", fuhr er fort. Er fände es sehr schade, dass die Bürger und Bürgerinnen aus Süderbrarup die ehrenamtliche Arbeit, die hier von allen geleistet werde, so wenig honorierten. Er gehe dabei nicht so weit, dass er behaupte, dass sie alle damit zufrieden seien und deshalb nicht zur Wahl gegangen seien, so Niendorf.

Verlierer der Wahl sind die Aktiven Bürger Süderbrarups, die statt bisher zwei nur einen Sitz in der Gemeindevertretung verbuchen können.

"Ich kann natürlich nicht zufrieden sein", erklärte Spitzenkandidatin Regina Burgwitz. Sie hätten gehofft, wieder als Fraktion vertreten zu sein. Sie müssten jetzt beraten, wie man weiter arbeiten wolle und würden dafür aber weiterhin alle Kräfte einsetzen.

Der SSW und die Freien Wähler behielten mit zwei beziehungsweise einem Platz ihre Stellung. "Die Zusammensetzung der Gemeindevertretung ist immer so gut, wie der Wähler ist", meinte Wolfgang Warwel, der die Freien Wähler in der Gemeindevertretung repräsentieren wird. Sie sei ein Spiegelbild der Bevölkerungsstrukturen und auch ein Zeichen dafür, wie sich die Bevölkerung die weitere Arbeit in Süderbrarup vorstelle. "Es scheint ja, als sei es eine Bestätigung der CDU/SPD Kombination", fuhr er fort. Vielleicht solle man mehr Analysen machen, warum der Rest der Bevölkerung nicht zur Wahl gegangen sei, um diese dann vielleicht doch mal zu mobilisieren. Aber im Moment sei das scheinbar nicht möglich, so Warwel.

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