Unerwartete Klänge : Busdorfs Schüler auf Beethovens Spuren

Behutsam werden die Musikinstrumente von den Busdorfer Grundschülern ausprobiert.
Behutsam werden die Musikinstrumente von den Busdorfer Grundschülern ausprobiert.

In der Turnhalle konnten die Kinder verschiedene Instrumente ausprobieren und lernten die Sitzordnung in einem Orchester kennen. Anschließend konnten sie einer Sinfonie lauschen.

shz.de von
08. November 2013, 07:45 Uhr

Beim Besuch des Musiktheaters „Nimmerland“ aus Hannover verwandelte sich die Turnhalle der Margarethenwallschule kurzerhand in einen Konzertsaal. Anstatt Mathe, Deutsch, Englisch und Sport stand das Ausprobieren zahlreicher Musikinstrumente auf dem Stundenplan von 200 Schülern. Behutsam probierten die Kinder Kontrabass, Cello, Geige, Bratsche, Klarinette, Tuba, Waldhorn, Trompete, Pauke und Co. aus – und so manches unerkannte musikalische Talent offenbarte sich dabei. Die Kinder hatten am Ausprobieren viel Freude – und so mancher Schüler, aber auch die Lehrer waren erstaunt, welche hörenswerte Klänge zum Teil erzeugt wurden.

Mit einem anschließend aufgeführten Theaterstück entführten Schauspieler Mathieu Pelletier und Ton-Assistentin Melina Kloth die Kleinen in die musikalische Welt des Komponisten Ludwig van Beethoven. Wer sitzt im Orchester wo? Auf spielerische Weise brachte der Mime den Kindern die Sitzordnung eines jeden Orchesters näher. Busdorfs Kinder wissen nun, dass die Streicher immer vorn, die Blechbläser rechts neben den Holzbläsern und die Pauker immer hinten sitzen. Mucksmäuschenstill lauschten die Kinder schließlich den Klängen von Beethovens 9. Sinfonie mit dem als Europa-Hymne bekannten vierten Satz „Ode an die Freude“.

„Ob Rock’n’Roll oder Jazz. Die Freude an der Musik ist das Wichtigste“, sagte Mathieu Pelletier und verabschiedete sich von seinen kleinen und großen begeisterten Zuschauern.


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