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Elbehochwasser : Bundesflutmedaille für THW-Helfer

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Vor einem Jahr halfen THW-Einheiten aus Schleswig und Sörup beim Deichschutz in Lauenburg und Dömitz. Jetzt wurden 36 Helfer mit der Bundesflutmedaille ausgezeichnet.

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erstellt am 04.Sep.2014 | 07:45 Uhr

Ein Jahr nach ihrem aufopferungsvollen Einsatz wurden am Dienstagabend 36 Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) mit der Bundesflutmedaille ausgezeichnet. Die Einsatzkräfte aus Sörup und Schleswig hatten zwischen dem 3. Juni und 2. Juli beim Hochwassereinsatz an der Elbe in Lauenburg und Dömitz (Mecklenburg-Vorpommern) zum Teil mit schwerem Gerät beim Transport von Sandsäcken und anderen Hilfsmitteln sowie beim Instandhalten von technischem Gerät geholfen. „Der Einsatz ist insgesamt sehr gut abgelaufen, wir sind nicht schlecht aufgestellt“, resümierte Olaf Nenntwig als Vertreter des THW-Landesverbandes bei der kleinen Feierstunde im Bürgersaal des Schleswiger Kreishauses. Er sprach vom zweitgrößten THW-Einsatz, bei dem 16 000 Helfer aus dem ganzen Bundesgebiet an Elbe und Donau halfen. Lediglich beim Hochwasser im Jahr 2002 waren es mit 24 000 noch deutlich mehr. Gleichwohl sei der Einsatz beim Verteidigen der Deiche beeindruckend gewesen, 1,6 Millionen Einsatzstunden seien ehrenamtlich geleistet worden – über mehrere Wochen im Schichtdienst, was Nenntwig besonders hervorhob, denn: „Wir hatten fast keine Probleme mit der Freistellung. Deshalb gilt ein besonderer Dank den Arbeitgebern, die die THW-Helfer für die Einsatzdauer freigestellt haben.“ Kreispräsident Ulrich Brüggemeier sprach von einer „beeindruckenden Solidarität“, die von den Helfern gezeigt werde. „Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert für die Sicherheit – und damit für unser Gemeinwesen.“

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