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Taarstedt : Bücherbus soll langfristig im Dorf halten

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Taarstedter Gemeindevertretung begann mit einem Stühlerücken – es folgte ein Beschluss zum Bücherbus.

Sönke Kaiser aus dem Ortsteil Westerakeby ist neuer Vertreter in der CDU-Fraktion des Taarstedter Gemeinderates. Der 43-jährige selbstständige Heizungsbaumeister löst damit Silke Lorenzen ab. Weil sie aus der Gemeinde wegzieht, legte sie kürzlich nach knapp 20-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit ihr Amt nieder. Bürgermeister Peter Matthiesen würdigte das Engagement, das Silke Lorenzen unter anderem als Vorsitzende des Kulturausschusses, Mitglied im Kita-Beirat und zuletzt als stellvertretendes Mitglied im Amtsausschuss und Vorsitzende der CDU-Fraktion zum Wohle der Bürger in Taarstedt gezeigt habe.

Im Weiteren wurde der neue CDU-Fraktionsvorsitzende Johannes Witt zum stellvertretenden Mitglied im Amtsausschuss gewählt, Kaiser ist stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses sowie Mitglied im Umweltausschuss. Als seinen Nachfolger dort entsendet die CDU als bürgerliches Mitglied Jan-Arne Panten aus Scholderup.

Ein „deutliches Zeichen“ – auch an andere Gemeinden – wollten die Taarstedter in einem ihrer Beschlüsse setzen. Ein gutes kulturelles Angebot erhöhe die Attraktivität der ländlichen Orte. Aus diesem Grund wurde einstimmig beschlossen, mit dem Büchereiverein einen unbefristeten Vertrag über den regelmäßigen Halt des Bücherbusses in Taarstedt abzuschließen. Mit einem verhältnismäßig geringen Betrag in Höhe von 2500 Euro aus Haushaltsmitteln der Gemeinde werden die kontinuierlichen Ausleihzahlen der Bürger gewürdigt. Außerdem sichert die Gemeinde gleichzeitig die beliebte Bücherkiste für den Kindergarten.

In seinem Verwaltungsbericht teilte Bürgermeister Peter Matthiesen mit, dass in Kürze wieder eine Flüchtlingsfamilie mit zwei Kindern in der Gemeinde leben werde. Sehr bedauert habe man die kürzliche Schließung der Arztpraxis. Sicherlich werde die Gemeinde sich um eine Neuansiedlung eines Mediziners bemühen. Auf einer landesweiten Tagung des Gemeindetages habe man aber einen neuen Arzt im Dorf mit dem Gewinn eines Sechsers im Lotto verglichen.

Abschließend beschlossen wurde die Neuanpflanzung von zwei Linden an der Hauptstraße, die kürzlich Opfer des Sturms geworden waren.

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