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Schleswiger Nachrichten

23. Oktober 2017 | 14:00 Uhr

Börm : Brennholz aus dem alten Buschhacker

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Landwirtschaftliche Geräte und Maschinen aus früheren Zeiten beseitigen Sturmschäden – und verarbeiten Äste und Zweige ofenfertig. Die Sammler Andreas Fedde und Hans-Jürgen Sohrt bieten Holzverarbeitung mit ihren technischen Oldtimern an.

shz.de von
erstellt am 10.Jan.2014 | 17:45 Uhr

Andreas Fedde und Heinz-Jürgen Sohrt von den „Börmer Oldtimerfreunden“ setzen sich dafür ein, dass die alten Handwerkstechniken auf den Höfen nicht in Vergessenheit geraten. Sie sammeln und restaurieren alte Trecker sowie die dazugehörigen Arbeitsgeräte wie Pflüge, Eggen und Maschinen. Auch Maschinen, die durch Trecker angetrieben werden, wie Dreschkasten, Buschhacker und Sägen, gehören zu den Sammelobjekten.

Die Oldtimer gehören längst noch nicht zum „alten Eisen“. Bei der Beseitigung der Holzschäden, die durch die Herbstorkane entstanden sind, kommen die historischen Maschinen zum Einsatz. Das durch die Stürme abgebrochene Holz muss verarbeitet werden, unter anderem zu Brennholz. Bislang wird das Kleinholz (Äste und Zweige) in der Feldmark verbrannt. Auch dieses Holz könnte als Brennholz nutzvoll zum Heizen verwendet werden, wenn es ohne große Mühe ofenfertig verarbeitet werden kann. Der Einsatz von Kaminöfen hat nach Angaben der Oldtimerfreunde gerade auf dem Land stark zugenommen.

Andreas Fedde und Hans-Jürgen Sohrt bieten die Holzarbeiten mit ihren Geräten direkt vor Ort an. Zum Einsatz kommen ein Buschhacker, angetrieben von einem „Ursus“-Trecker des Baujahres 1950. Als Zugmaschine für Anhänger dient ein „Eicher“ mit 26 PS, Baujahr 1955.

Die drei Freunde historischer Technik hoffen bei ihrer Sammeltätigkeit auch auf die Mithilfe von Dorfbewohnern. Wer noch altes Arbeitsgerät auch zur Holzverarbeitung, etwa Zugsägen, Keile und Kreissägen, hat, kann sich mit Andreas Fedde in Verbindung setzen unter Telefon 0173 / 563 10 77.

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