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Schleswiger Nachrichten

23. August 2017 | 00:37 Uhr

Treia : Blutspende: 67,5 Liter in 47 Jahren

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Claus Peter Jacobsen aus Treia erhielt beim jüngsten Termin des DRK in Eggebek die goldene Ehrennadel mit Goldkranz.

Unter den 78 Blutspendern, die zum Blutspendetermin des DRK-Ortsvereins Eggebek kamen, war auch Claus Peter Jacobsen aus Treia. Es war seine 125. Blutspende – das sind insgesamt 67,5 Liter Blut, das für lebenserhaltende oder lebensrettende Maßnahmen eingesetzt wurde.

Mit jeder Blutspende kann bis zu drei Kranken oder Schwerverletzten geholfen werden. Wie der ehemalige Kraftfahrer und Disponent sagte, habe er mit dem Blutspenden bereits im Alter von 18 Jahren – gemeinsam mit seinen Feuerwehrkameraden – angefangen und sei heute, mit 65 Jahren, immer noch dabei. Er weiß aufgrund zahlreicher Unfälle, die er beruflich erlebte, wie dringend Blutkonserven benötigt werden, um Menschenleben zu retten.

Wie Susanne Mosmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, sagte, habe Claus Peter Jacobsen als Zeichen der Mitmenschlichkeit unentgeltlich sein Blut für andere gespendet. Als Anerkennung überreichte sie ihm die Urkunde und die Blutspenderehrennadel in Gold mit Goldkranz.

Die Referentin dankte außerdem Annegret Hartmeyer, Leiterin des DRK-Ortsvereins Eggebek, sowie allen ehrenamtlichen Helferinnen für die Ausrichtung der halbjährlichen Blutspendetermine mit dem abwechslungsreichen Imbiss.

„Es ist schön zu sehen“, so Susanne Mosmann, „mit wie viel Mühe die Ortsvereine die Blutspendetermine ausrichten und mit der persönlichen Betreuung eine ganz besondere Atmosphäre schaffen.“ Das großzügige örtliche Terminangebot des DRK-Blutspendedienstes in der Region Schleswig-Flensburg erlaubt es jedem Spender, den für ihn passenden Termin für die Blutspende zu finden, führte Mosmann weiter aus und wies ausdrücklich darauf hin, dass trotz einer Grippeimpfung Blut gespendet werden darf.

Der Blutspendedienst Nord – Schleswig-Holstein und Hamburg – benötigt täglich 750 Blutspenden, um den Versorgungsauftrag erfüllen zu können. Insofern bleibt das Blut in der Region, und man hilft letztendlich immer auch vor Ort.

Blut spenden dürfen alle Personen zwischen dem 18. und 70. Lebensjahr, Erstspender sind bis zum Alter von 65 Jahren willkommen. Männer dürfen jährlich sechs und Frauen vier Mal spenden, wobei zwischen den einzelnen Aktionen ein Abstand von 56 Tagen eingehalten werden muss.

Eine große Herausforderung stellt laut Mosmann die Gewinnung von Neuspendern dar. Infolge des demografischen Wandels sei der Anteil der Spender im Alter 50plus besonders groß. Daher sind neue, jüngere Spender gern gesehen. Die Blutspende-Termine kann man auf www. blutspende.de einsehen.

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erstellt am 23.Okt.2013 | 18:00 Uhr

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