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Schleswiger Nachrichten

12. Dezember 2017 | 19:42 Uhr

Schleswig : Blicke in die Arbeitswelt

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

250 Schüler informierten sich gestern auf der Lehrstellen-Rallye über Ausbildungschancen in Schleswig.

von
erstellt am 26.Sep.2015 | 18:36 Uhr

Das Helios-Klinikum und die Stadtwerke, die Tauwerkefabrik Oellerking, Lidl, Liesegang und der Drogeriemarkt DM – Virginia Jebe besuchte gestern Nachmittag sechs der 28 Betriebe, die bei der siebten Schleswiger Lehrstellenrallye mitmachten. Damit zählte die Zehntklässlerin aus der Dannewerkschule zu den fleißigsten der rund 250 Teilnehmer. Wer mindestens drei Betriebe besichtigte und sich dies mit einem Stempel quittieren ließ, kam gestern Abend in die Verlosung um den Titel der Lehrstellenkönigin oder des Lehrstellenkönigs 2015. Es ist ein Amt, das mit keinerlei Verpflichtungen verbunden ist und das vor allem deshalb so begehrt ist, weil es mit einem Hauptgewinn verbunden ist: einem Tablet-Computer von Samsung.

Eine halbe Stunde lang durfte Virginia Jebe hoffen, während die beiden Losfeen Inken Wendt und Rieke Carstensen, zwei Auszubildende von der Nospa, viele weitere Preisträger zogen, denn alle beteiligten Unternehmen stifteten kleine und etwas größere Geschenke – von der Werkzeugtasche aus dem Busdorfer Mercedes-Autohaus bis zum Präsentkorb von DM mit Drogerie-Artikeln von der Elektro-Zahnbürste bis zum Papiertaschentücher-Paket.

Am Ende durfte Virginia Jebe mit dem Tablet-Computer nach Hause gehen – und mit vielen neuen Eindrücken aus der Schleswiger Wirtschaftswelt. „Ich fand es gut, dass wir bei unseren Besuchen wirklich durch die Betriebe geführt wurden“, sagte sie.

Veranstalter der Lehrstellenrallye ist die Industrie- und Handelskammer (IHK), die damit ihre Mitgliedsunternehmen bei der immer schwieriger werdenden Suche nach jungen Mitarbeitern unterstützt. So warb IHK-Geschäftsstellenleiter Stefan Wesemann denn auch nachdrücklich dafür, nach dem Schulabschluss eine Ausbildung anzutreten. „Man verbindet Theorie und Praxis und verdient dabei sogar ein bisschen Geld – der einzige Nachteil zu Schule oder Studium ist, dass ihr weniger Ferien habt – die sind dann dafür aber um so schöner“, sagte er.

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