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FKKZ in Schleswig : Bleibt Kulturzentrum bis 2017 auf der Freiheit?

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Eine Bühne für Punkkonzerte, Künstler-Ateliers, Räume für Geburtstagspartys – all das könnte ein Jahr länger auf der Freiheit erhalten bleiben. Der Pachtvertrag mit dem FKKZ wird voraussichtlich um ein Jahr verlängert.

Die Betreiber des Freien Kultur- und Kommunikationszentrums (FKKZ) bekommen möglicherweise mehr Zeit für ihre Suche nach einem neuen Zuhause. Der Nutzungsvertrag für die ehemaligen Kasernengebäude auf der Freiheit läuft im kommenden Jahr aus (wir berichteten). Volker Schlüschen, Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft Team Vivendi, hat jetzt jedoch in Aussicht gestellt, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern.

„Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen“, sagt Schlüschen. „Wir möchten aber die hervorragende Arbeit des FKKZ durch eine Vertragsverlängerung honorieren.“ Zu diesem Schritt habe ihn auch Bürgermeister Arthur Christiansen ermutigt, der sich sehr für das Kulturzentrum eingesetzt habe.

Arne Olaf Jöhnk, Vorsitzender des FKKZ-Trägervereins Kulturnetz Schleswig, nimmt die Nachricht erfreut zur Kenntnis. „Eine Verlängerung wäre sehr hilfreich. Dadurch hätten wir ein Jahr länger Zeit, nach einer neuen Immobilie zu suchen.“ Er machte deutlich, dass sich diese Suche nach wie vor schwierig gestaltet, insbesondere was Veranstaltungsräume betrifft.

Als Ideallösung schwebt Jöhnk und dem FKKZ-Geschäftsführer Jan Friedrich Dünne ein Gebäude vor, in dem – wie in den bisherigen Gebäuden – auch etwas lautere Konzerte möglich sind, ohne dass Nachbarn unter dem Lärm leiden.

Erfreulich, sagt Jöhnk, sei die mögliche Vertragsverlängerung auch für die syrischen Asylbewerber, die in einem der FKKZ-Blocks wohnen. „Wir können die Flüchtlingsarbeit mit den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern jetzt erst einmal unverändert fortsetzen.“

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erstellt am 27.Feb.2015 | 07:43 Uhr

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