Nübel : Biowärme für das Schulgebäude

Die Sanierungsarbeiten an der Schule in Nübel stehen vor dem Abschluss – sehr zur Freude vom  Bauausschussvorsitzenden Peter Ohl (hinten, v.l.) und Architekt Thomas Rader; vorn von links: Ingo Klügel, Torge Callsen, Svenja Linscheid (Amt Südangeln) und Bürgermeister Jürgen Augustin.
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Die Sanierungsarbeiten an der Schule in Nübel stehen vor dem Abschluss – sehr zur Freude vom Bauausschussvorsitzenden Peter Ohl (hinten, v.l.) und Architekt Thomas Rader; vorn von links: Ingo Klügel, Torge Callsen, Svenja Linscheid (Amt Südangeln) und Bürgermeister Jürgen Augustin.

Die Schule in Nübel wird derzeit energetisch saniert. Die Arbeiten sollen in den Osterferien weitgehend beendet werden.

shz.de von
16. April 2014, 07:45 Uhr

Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, die Grundschule Nübel hat keinen „Dachschaden“. Vielmehr ist die neue Eindeckung des ältesten Gebäudetrakts, der aus dem 19. Jahrhundert stammt, Teil der energetischen Sanierung der Außenstelle der Boy-Lornsen-Schule Südangeln. Das Projekt umfasst auch die Umstellung der Heizungsanlage von Erdgas auf klimafreundliche Nahwärme aus Biogas. Durch die Sanierung wird die CO2-Neutralität des Gebäudes erreicht.

„Nachdem wir 2012 mit den Planungen begonnen hatten, waren die ersten Baumaßnahmen eigentlich für letzten Herbst vorgesehen, aber aufgrund des schlechten Wetters und der hochpreisigen Ausschreibung haben wir den Termin auf dieses Frühjahr verschoben“, erklärt Bürgermeister Jürgen Augustin. Dank der zwischenzeitlich gesunkenen Preise werde so der Geldbeutel der Steuerzahler geschont. Zudem sei über die Aktivregion Schlei-Ostsee ein Förderantrag bei der EU gestellt worden, die nun im Rahmen ihres Zukunftsprogramms „Ländlicher Raum“ mit rund 147 000 Euro einen beträchtlichen Anteil der gesamten Sanierungskosten in Höhe von 265 000 Euro finanziert.

Trotz unvorhergesehener Kosten durch eine defekte Heizungsanlage, die Wasser verlor und komplett erneuert werden musste, „liegen wir im Kostenrahmen“, so Augustin. Die unter Aufsicht einer Bordesholmer Architektengemeinschaft laufenden Arbeiten werden von Bauunternehmen der Region ausgeführt. „Bis zum 30. Juni muss die fördertechnische Abrechnung erfolgen“, erläutert Svenja Linscheid vom Amt Südangeln. In den Osterferien werden die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen.

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