Biogasanlage sorgt für warmes Badewasser

Kaum war der Vertrag   geschlossen, wurde schon die Versorgungsleitung verlegt. Foto: Sh:z
Kaum war der Vertrag geschlossen, wurde schon die Versorgungsleitung verlegt. Foto: Sh:z

Sieverstedter Schwimmbad wird per Leitungssystem versorgt / Ab kommender Saison soll temperiertes Schwimmvergnügen möglich sein

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20. September 2011, 07:26 Uhr

SIEVERSTEDT | Einen passenderen Zeitpunkt hätte es wohl kaum geben können. Denn pünktlich zum 50. Geburtstag kann das Sieverstedter Schwimmbad mit permanent angenehm warmen Badewasser seine Gäste beglücken. Der Grund: Das 1962 eröffnete Freibad wird derzeit an die nahe gelegene Biogasanlage angeschlossen und von dort aus ab der kommenden Badesaison per Leitungssystem mit Wärme versorgt.

"Ein besseres Geburtstagsgeschenk kann es gar nicht geben. Wird sind stolz und dankbar zugleich, dass wir es geschafft haben, zehn Jahre nach der drohenden Schließung unsere Freizeiteinrichtung nun nochmals enorm aufwerten zu können. Wetterunabhängig warmes Badewasser anbieten zu können, war immer ein Traum", freute sich Carsten Steffensen. Dem Vorsitzenden vom Freundeskreis Freibad Sieverstedt (FFS), dem langjährigen Trägerverein des Schwimmbades, war es am Ende zu verdanken, dass die Verhandlungen über den schon länger angedachten Anschluss an die Biogasanlage nun erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Steffensen und die beiden Gesellschafter der "Biogas Sieverstedt GmbH", Christian Tiemann (Rabel) und Thorsten Clausen (Sieverstedt), führten in kleiner Runde Gespräche und machten schließlich Nägel mit Köpfen. Ihr Modell wurde von der Gemeinde, die als Eigentümerin gänzlich von allen Kosten frei gehalten wird, genehmigt. Tags darauf wurde die Versorgungsleitung von der Sieverstedter Straße aus über eine angrenzende Wiese zum Technik-Gebäude des Bades verlegt. Steffensen: "Unser Dank gilt in erster Linie Thorsten Clausen und Christian Tiemann. Wir bekommen nicht nur die Wärme gratis geliefert, sondern Biogas Sieverstedt übernimmt auch den Löwenanteil der Anschlusskosten."

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