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Schleswiger Nachrichten

12. Dezember 2017 | 23:26 Uhr

Besucherrekord bei den Tagen der Künste

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

von
erstellt am 09.Sep.2013 | 07:45 Uhr

Fast wie in einem Märchengarten reihten sich Bilder, Plastiken und Skulpturen umrahmt von Blumen und Sträuchern an diesem Wochenende im Galeriegarten Gulde aneinander. 17 Künstler fanden sich an den „Tagen der Künste“ am Sonnabend und Sonntag zusammen, um ihre Arbeiten den rund 500 Besuchern zu präsentieren und zu erläutern. Zu sehen waren verschiedenste künstlerische Werke – von Collagen, über Fotografien bis hin zu gegossen Bronzestatuen. Drum herum gab es ein buntes Rahmenprogramm, an dem sich Musiker wie die Band „Maybe Blues“ oder die Märchenerzählerin Susanne Söder-Beyer beteiligten.

Künstlerin Rosita Sengpiehl aus Kiel zeigte an diesem Tag in der am Garten gelegenen Scheune ihre Gemälde, die sie mit leuchtenden Farben, Sand oder zerrissenem Papier gestaltete. Bronzestatuen, die mit Hilfe des Wachsausschmelzverfahrens hergestellt werden, präsentierte Helga Conig aus Mohrkirch. Dabei wird die Bronze in eine aus Wachs hergestellte Form gegossen.
Auch für die kleinen Besucher gab es vieles zu entdecken: Mit Umweltpädagogin Gudrun Perschke-Mallach bastelten sie Zwergen-und Elfengärtchen, schnitzten und erforschten bei einer Naturforscher-Rallye den umliegenden Garten. Der siebenjährige Simon strahle: „Mein Elfengärtchen ist richtig gut geworden.“

Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung im Jahr 2010 durch die Gruppe „Quadrozont“, die aus acht Künstlern besteht. Andrea Gose, Eigentümerin des Galeriegartens, ist Mitbegründerin und Initiatorin dieses Künstlernetzwerks: „Es ist immer schwierig, als einzelner Aussteller viele Menschen zu erreichen. Gemeinsam hat man da ganz andere Möglichkeiten.“ So haben sich nach und nach Veranstaltungen entwickelt, an denen sich nun viele Künstler aus dem Norden Deutschlands beteiligen. „Es ist schön, dass sich die Tage der Künste herumgesprochenen haben. Unsere Besucherzahlen steigen jedes Jahr“, sagte Gose.

Besucherin Juana Friedhoff, die aus Nordrhein-Westfalen stammt und ihren Urlaub in der Nähe von Steinbergkirche verbrachte, zeigte sich von der Ausstellung begeistert: „Ich habe zufällig den Flyer gesehen und gedacht: Warum nicht? Ich hätte niemals erwartet, auf eine solche Sammlung von Kostbarkeiten und interessanten Menschen zu treffen.“ Im nächsten Jahr werden die Tage der Künste zum fünften Mal stattfinden.

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