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Heavy Metal : Besuch von „Oma Ellen“ beim Wacken Open Air

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Familientreff auf dem Festival: Sebastian Dischereit aus Gammellund bekam von seiner „Oma Ellen“ Besuch auf dem Zeltplatz.

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2017 | 07:00 Uhr

Wenn man sich vom Radiosender RSH einen Wunsch erfüllen lassen kann – welcher wäre das dann? Ganz klar: dass man mit seinen 78 und 98 Jahre alten Omas zum Wacken Open Air gehen kann. So hat es jedenfalls Sebastian Dischereit aus Gammellund gemacht. Deshalb gab es auf dem Holy Ground ein Familientreffen: Oma Ellen Hildebrandt (78) reiste an, um ihre Tochter und fünf ihrer sieben Enkel zu treffen, die auf dem W:O:A campen. „Meine andere Oma ist leider erkrankt“, bedauerte der 33-Jährige, der in diesem Jahr Jubiläum feiert – er ist zum zehnten Mal in Folge beim W:O:A. Ist ja irgendwie auch fast wie im Gammellunder Karnevalsverein, zu dessen Vorstand er gehört. Mit Oma Ellen ging es nach einer kurzen Besichtigung des Campingplatzes sofort auf Tour. Und sie staunte: „Es ist spannend, was ich alles so sehe.“ Das sei nochmal was ganz anderes als vor sechs Jahren, als sie schon mal in Wacken war. „Da durften wir aber nur ins Dorf.“ Und die Metalheads seien alle so freundlich und nett - „ich glaube, im nächsten Jahr muss ich auch ein paar Tage länger hier bleiben!“ Vorgestern hatte die musikbegeisterte Seniorin vor allem ein Ziel: „Ich wollte eigentlich nur die Firefighters hören. Es heißt ja, dass die richtig Stimmung machen.“

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