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Schleswiger Nachrichten

17. August 2017 | 03:49 Uhr

Arnis : Bestes Aushängeschild des Hafens

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das Internetportal „Segeln Forum“ hat Hans-Joachim Jensch, Herr über 275 Liegeplätze im Arnisser Moor, zum Hafenmeister des Jahres 2013 gekürt.

Er sei stets hilfsbereit und freundlich, sachkundig und geduldig, habe Humor und sei stets gut gelaunt – so bescheinigten es die Mitglieder des Internet-Portals „Segeln Forum“, das seit 2004 besteht und rund 20 000 Mitglieder zählt. Sie kürten den 51-jährigen Hans-Joachim Jensch aus Norderbrarup, seit fünf Jahren Hafenmeister der Wassersportgemeinschaft (WSG) Arnis-Grödersby, zum „Hafenmeister des Jahres 2013“.

Jensch ist „Herr“ über 275 Liegeplätze im auf Grödersbyer Grund und Boden gelegenen Arnisser Noor und freute sich nach 190 Tagen Arbeit nonstop an seinem ersten freien Sonntag über die Ehrung durch Jan Stargardt aus Altenholz. Der war es, der vor einem Jahr die Hafenmeister-Kür erstmals initiierte. 2012 platzierte sich der WSG-Mann bereits an dritter Stelle – jetzt ist er die Nummer Eins.

In seiner Laudatio in großer Runde von Forum-Mitgliedern verdeutlichte Stargardt Sinn und Zweck des Wettbewerbs, bei dem es gelte, das in den Vordergrund zu stellen, was den Skippern positiv beim Liegen in einem Yachthafen aufgefallen und in Erinnerung geblieben sei. Ohne Frage seien die Hafenmeister ein Aushängeschild, und dem wolle die Hafenmeister-Kür Rechnung tragen. 23 Vorschläge – national und international – waren unterbreitet worden und da hatten die Mitglieder, unter ihnen viele „Schleianer“, die Qual der Wahl. Nach der Nominierung wurde eine Woche lang per Internet-Klick abgestimmt. Das Ergebnis fiel eindeutig zugunsten von Hans-Joachim Jensch aus – sein Lohn waren jetzt eine entsprechende Urkunde, ein Forum-Banner und Blumen.

Was macht einen vorbildlichen Hafenmeister aus? Dieser Frage spürte Jan Stargardt nach und zitierte aus Zuschriften, die alle für Jensch sprechen. Der gelernte Elektriker fuhr zur See, ging der Familie zu Liebe an Land, arbeitete in der Qualitätssicherung. Als ihm die Hafenmeister-Stelle von der WSG angeboten wurde, griff er aus Sehnsucht nach dem Wasser zu. Seitdem sind die Schiffe und die Bedürfnisse der Gast- und Festlieger sein täglich Brot. Wie er seine Aufgaben, so Stargardt, erfülle, sei vorbildlich: „Er macht einen tollen Job und hat den Titel Hafenmeister des Jahres 2013 verdient.“ Ein Hafenmeister trage maßgeblich dazu bei, ob die Skipper einen Hafen anlaufen.

Peter Mertel aus Schleswig, der die Ehrung musikalisch begleitete, ließ dies denn auch in seinem auf Jensch gemünzten Ständchen durchklingen: „ ... jeder Hafen auf der Welt wär’ glücklich, wenn er so’n Hafenmeister hätt’ ...“

Zur Ehrung eigens aus Hamburg herbeigeeilt war der Vorsitzende der Wassersportgemeinschaft, Klaus-Jürgen Fritz. Er sprach für die 360 WSG-Mitglieder plus 60 Jugendlichen aus ganz Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und bis runter ins Ruhrgebiet. Die Verantwortlichen des seit über drei Jahrzehnten bestehenden Yachthafens im Noor seien um ständige Verbesserungen bemüht. Bei einer Zertifizierung gab es für diesen Hafen vier Sterne – eine hohe Auszeichnung. Dass dies so sei, sei mit ein Verdienst „unseres Hafenmeisters“. Dafür habe er, Fritz, zu danken und tue das gerne. Und da kam aus der Runde der an der Ehrung teilnehmenden Skipper der Ruf: „Hans-Joachim Jensch ist der fünfte WSG-Stern.“

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erstellt am 10.Okt.2013 | 15:00 Uhr

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