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Schleswiger Nachrichten

16. Dezember 2017 | 18:20 Uhr

„Besserer Kommunikationsstil im Rathaus“

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

von
erstellt am 21.Okt.2013 | 00:34 Uhr

Noch während Dr. Arthur Christiansen gestern Abend im Rathaus den SN sein erstes Interview als neu gewählter Bürgermeister gab, trafen laufend Glückwünsche auf seinem Handy ein. Er freue sich sehr über den überwältigenden Zuspruch, den er von den Wählern erhalten habe, erklärte er. Es habe ein „weitgehend fairer Wahlkampf“ statt gefunden.

Dass sein Kontrahent Frank Neubauer ihm gerade Glück gewünscht hatte, habe ihn sehr gefreut. Wenn Christiansen am 17. Januar in sein Amt eingeführt worden ist, will er schnell in eine stete Kommunikation mit allen Ratsfraktionen treten: „Ich glaube, ich habe die Empathie, in den Parteien das Problem zu erkennen, wo es hakt, wenn es bei einem wichtigen Thema in der Stadt nicht voran geht.“ Frank Neubauer war die Enttäuschung über sein Abschneiden als Bürgermeisterkandidat anzusehen. Wie er im Vorfeld angekündigt hatte, bekräftigte er gegenüber den SN: „Ich bin jetzt raus aus der Politik und freue mich darauf, meine Freizeit neu zu gestalten.“ Stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender Holger Lehmkuhl betonte die Bereitschaft der CDU, mit Christiansen eng zusammenzuarbeiten.

Freude herrschte auf Seiten von Christiansens Unterstützern: Stephan Dose und Birte Pauls (SPD) äußerten sich erleichtert, dass die „Schmutzkampagne der letzten Tage gegen Christiansen“ die Menschen offenbar nicht irritiert, sondern eher das Gegenteil bewirkt habe. Harry Heide (SSW) und Dr. Johannes Thaysen (Grüne) betonten, dass ein neues Zeitalter für Schleswig anbrechen werde: „Mit Christiansen wird ein sehr guter Kommunikationsstil ins Rathaus ziehen.“

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