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Berufspendler von Glätte überrascht: Mehrere Verletzte bei zehn Unfällen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Überfrierende Nässe sorgte am Donnerstagmorgen im Kreisgebiet für zehn Verkehrsunfälle, bei denen mehrere Verkehrsteilnehmer verletzt wurden, zwei von ihnen schwer.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 5.40 Uhr auf der Bundesstraße 200. Der Fahrer eines Kleintransporters wollte von der Umgehungsstraße in Richtung Flensburg abbiegen. Im Übergang der Ausfahrt zur Osttangente geriet der Wagen auf der eisglatten Straße ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Erdwall. Der Fahrer wurde verletzt in das Krankenhaus gebracht.

In Harrislee stürzte kurz vor sechs Uhr ein Motorrollerfahrer aufgrund der Glätte. Ein 28-jähriger Autofahrer versuchte auszuweichen, geriet ins Schleudern und landete mit seinem Wagen im Graben. Der 58-jährige Rollerfahrer zog sich einen Schulterbruch zu und wurde in ein Flensburger Krankenhaus gebracht.

Noch während Polizei und Abschleppdienst an dieser Unfallstelle im Einsatz waren, geschah wenige hundert Meter entfernt der nächste Unfall – dieses Mal auf dem Ochsenweg (Landesstraße 17). Der Fahrer eines Lastzuges verlor dort auf der spiegelglatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Auflieger. Dieser kollidierte mit einem entgegenkommenden Ford Focus und schlitzte die Fahrzeugseite regelrecht auf. Der Fahrer des Sattelzuges entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Unfall und den im Auto eingeklemmten Mann zu kümmern. Zeugen alarmierten Rettungsdienst und Feuerwehr, die die Fahrertür mit schwerem Rettungsgerät herausschneiden musste, um den Mann zu befreien.

Um 6.47 Uhr hat sich ein Pkw auf der B  201 in Höhe Grumby überschlagen, der 50-jährige Fahrer erlitt eine leichte Kopfverletzung. Auf der B  76 im Bereich Borgwedel schleuderte ein Cabrio gegen die Leitplanke. Der Fahrer wurde schwer verletzt nach Schleswig ins Krankenhaus gebracht.

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erstellt am 02.Apr.2015 | 15:45 Uhr

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