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DRK-Bereitschaftsdienst : Bereit, anderen zu helfen

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Für das Amt Kropp-Stapelholm wurde eine DRK-Sanitätsbereitschaft gegründet. Hier lernen Freiwillige in Erste-Hilfe- und Sanitätskursen das richtige Verhalten im Notfall. Viele der Teilnehmer empfinden ihr Engagement als private Bereicherung.

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erstellt am 28.Aug.2013 | 08:00 Uhr

Sie leisten erste Hilfe, retten Leben und bilden einen wichtigen Pfeiler der Gesellschaft – ohne die zahlreichen Rettungskräfte, die Sanitäter und ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) müssten Hilfebedürftige lange auf eine medizinische Versorgung warten. Um die Kapazitäten der Einsatzkräfte rund um Rettungsdienst und Feuerwehren, insbesondere bei größeren Veranstaltungen innerhalb des Amtes Kropp-Stapelholm zu verbessern, wurde nun der erste Schritt zur Gründung einer „Sanitätsbereitschaft Kropp-Stapelholm“ in Kropp vollzogen.

Unter den zahlreichen Besuchern der Gründungsveranstaltung in der Rettungswache am Möhlensoll konnte Uwe Buchholz, stellvertretender DRK-Vorsitzender des Ortsvereins Kropp sogleich zehn Freiwillige für die ehrenamtlich tätige Bereitschaft gewinnen. In den kommenden Wochen werden sie gemeinsam einen Kursus in Erster Hilfe sowie eine Sanitäts-Ausbildung absolvieren.

„Das Wichtigste sind die Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren. Es geht um Freiwilligkeit und Hilfsbereitschaft. Es gibt beim DRK vielfache Einsatzmöglichkeiten“, betonte Matthias Aschenbrandt, kommissarisch ernannter Leiter des neuen Bereitschaftsdienstes. Ziel der Ausbildung und der Teilnahme an Übungsabenden sei es, die Menschen langsam an die neue Aufgabe heran zu führen. „Wir müssen aber nicht gleich von null auf hundert. Jährlich finden Lehrgänge statt. Diese müssen nicht in diesem Jahr absolviert werden“, sagte Aschenbrandt. Auch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehren können dann im Ernstfall von den Helfern der Bereitschaft profitieren, denn „auch den Rettern kann etwas passieren und dann sind wir für sie da“, so der kommissarische Leiter.

Was sind die Beweggründe des ehrenamtlichen Engagements in der Kropp-Stapelholmer Bereitschaft? „Ich möchte mich weiterbilden“, sagte Amelie Glaser. Die Schülerin möchte später Medizin studieren. „Und dann ist der Sanitätsdienst nicht verkehrt“, ergänzt die 17-jährige. Andrea Kühl empfindet das Engagement als private Bereicherung, denn „man gewinnt Sicherheit“.

Für den 27-jährigen Nils Graf ist die Hilfsbereitschaft am Menschen, insbesondere bei Notfällen eine Ernst zu nehmende Bürgerpflicht. Auch Kevin Kallsen, 22-jähriger Kfz-Mechatroniker ist seit der Jugend im DRK Schleswig engagiert – seine Eltern lebten dies bereits vor. „Es passt gut mit meiner Arbeitszeit. Bei der Bereitschaft in Kropp bin ich gerne dabei“, sagte Kallsen.

Interessierte können sich beim DRK über die Einsatzbereiche und Sanitäts-Ausbildung informieren. Der Erste-Hilfe-Kursus findet statt am morgigen Donnerstag, 29. August, sowie am 5. und 12. September, jeweils von 18 bis 21.30 Uhr im Kropper Rettungszentrum am Möhlensoll 1. Die Sanitäts-Ausbildung wird an fünf Wochenenden im DRK-Rettungszentrum in Kappeln absolviert: 19./20. Oktober, 26./27. Oktober, 02./03. November, 16./17. November, jeweils von 9 bis 18 Uhr. Die abschließende Prüfung ist für den 24. November vorgesehen. Weitere Informationen gibt es bei Uwe Buchholz unter Telefon 0 46 24 / 80 91 66 oder im Internet unter www.drk.kropp.de.

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