Schleswig : Bekenntnis zum Lollfuß

Sie geben das Startsignal für den Bau des neuen Verwaltungsgebäudes: (v.l.) ASF-Geschäftsführer Aksel Busse, Landrat Wolfgang Buschmann, Bürgermeister Arthur Christiansen und Momme Thiesen (ASF-Aufsichtsratsvorsitzender).
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Sie geben das Startsignal für den Bau des neuen Verwaltungsgebäudes: (v.l.) ASF-Geschäftsführer Aksel Busse, Landrat Wolfgang Buschmann, Bürgermeister Arthur Christiansen und Momme Thiesen (ASF-Aufsichtsratsvorsitzender).

Erster Spatenstich für das neue Verwaltungsgebäude der Abfallwirtschaft Schleswig-Flensburg.

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23. Mai 2015, 07:40 Uhr

Es zog sich durch sämtliche Grußworte wie ein roter Faden: Die Bedeutung des Bauvorhabens auch – und insbesondere – für den Lollfuß betonten alle Redner gleichermaßen, als gestern zum ersten Spatenstich für das neue Verwaltungsgebäude der Abfallwirtschaft Schleswig-Flensburg (ASF) geladen wurde. Bis Herbst 2016 soll er fertig sein, der dreieinhalb-stöckige Funktionsbau am westlichen Ende des Lollfuß (Hausnummer 83). Rund 730 Quadratmeter Nutzfläche werden den ASF-Mitarbeitern hier zur Verfügung stehen. „Mit diesem Neubau tragen wir zur Erhaltung und Verbesserung der städtebaulichen Gesamtansicht im Lollfuß bei“, sagte ASF-Geschäftsführer Aksel Busse, der gleichzeitig betonte, dass man sich selbstverständlich auch aus unternehmerischen Gründen für den Standort entschieden habe. „Denn er ist für alle Kunden, die uns persönlich in der Geschäftsstelle erreichen wollen, sehr gut zu erreichen.“

Seit 2013 hatte man sich bei der ASF mit Umzugs- und Neubauplänen auseinandergesetzt. In ihrem bisherigen Bürogebäude gegenüber vom Amtsgericht – also ebenfalls im Lollfuß – ist die ASF seit ihrer Gründung vor 20 Jahren nur Mieterin. Zudem ist das Gebäude, in dem einst die Kreismusikschule ihren Sitz hatte, eng und spürbar in die Jahre gekommen. Anfängliche Pläne, den Hauptsitz auf das Gelände des Recyclinghofs am Haferteich zu verlegen, wurden jedoch – auch mit Blick auf die Nähe zum Kunden – bald ad acta gelegt. Dass man nun schließlich nur einen Steinwurf vom alten Stammsitz entfernt in eine neue Ära startet, begrüßte auch der ASF-Aufsichtsratsvorsitzende Momme Thiesen. „Das ist ein bedeutender Schritt sowohl für die ASF als auch für den Lollfuß“, sagte er. Mit Blick auf eine Investition von rund zwei Millionen Euro betonte er zudem, „dass dies nicht zu einer Erhöhung der Gebühren führen wird“.

Landrat Wolfgang Buschmann als Vertreter der Kreises, der Hauptgesellschafter der ASF ist, freute sich derweil über die Nähe des neuen Verwaltungssitzes zum Kreishaus. „Wir rücken noch enger zusammen. Dieser Spatenstich steht symbolisch für die Fortführung einer erfolgreichen Abfallwirtschaftspolitik.“ Dass damit gleichermaßen die Attraktivität des Lollfuß gestärkt werde, betonte schließlich auch Buschmann – ebenso wie Bürgermeister Arthur Christiansen. „Es ist schön, wenn man gute Freunde hat und wenn dieses sich zu einem bekennen“, sagte er.

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