Grausiger Arbeitsunfall in Erfde : Bauer stirbt bei Ernteunfall – Feuerwehrleute traumatisiert

Die Feuerwehrkameraden werden psychologisch betreut.
Die Feuerwehrkameraden werden psychologisch betreut.

Die am Einsatz beteiligten Feuerwehrkameraden sind traumatisiert. Sie werden psychologisch betreut.

shz.de von
30. Oktober 2014, 18:08 Uhr

Erfde | Ein 52-jähriger Landwirt ist am Dienstag bei Erntearbeiten ums Leben gekommen. Er soll in einen Häcksler geraten sein. Die Polizei wollte sich zu Einzelheiten nicht äußern. „Es handelte sich um einen solch dramatischen Vorfall, dass wir uns mit Rücksicht auf die Hinterbliebenen und Einsatzkräfte zu diesem Schritt entschlossen haben“, sagte Pressesprecher Markus Langenkämper. Als die Feuerwehr und der Rettungswagen aus Norderstapel an der Unfallstelle eintrafen, bot sich den Helfern ein grausames Bild.    

Erfdes Bürgermeister Thomas Klömmer gab bekannt, dass sich die Erfder Feuerwehr, deren Mitglied der Verstorbene war, zumindest für den Rest der Woche abgemeldet habe, die Aufgaben werden von umliegenden Feuerwehren mit übernommen. „Da sind alle traumatisiert“, sagte Klömmer. Die Beteiligten werden psychologisch betreut. Auch ein Rettungsassistent ist zurzeit außer Dienst. „Er wird von einem Notfall-Seelsorger betreut“, erklärte Hans-Dieter Nissen, der Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

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