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Schleswiger Nachrichten

17. Oktober 2017 | 03:31 Uhr

Busdorf : Bau der Rettungswache schreitet voran

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Im November sollen zwei neue Krankenwagen in Busdorf stationiert werden.

Die Erdarbeiten sind beendet, nun kann der Bau in die Höhe beginnen. Gemeinsam mit Vertretern des Amtes Haddeby vollzog Landrat Wolfgang Buschmann den symbolischen 1. Spatenstich zum Auftakt des Baus einer Rettungswache im Gewerbepark Wikingerland in Busdorf. An der Feierstunde nahmen die Mitglieder des Amtsausschusses, die Mitarbeiter der Amts- und Kreisverwaltung, der Bauleiter Joachim Hansen sowie die Vertreter der Handwerksfirmen teil. „Weil Gesundheit in der Tat die erste Pflicht im Leben ist, freue ich mich, mit Ihnen die Zielgerade zur Realisierung der neuen Rettungswache im Rettungsdienstbereich des Kreises zu beschreiten“, sagte Buschmann, der dem Amt Haddeby für die Bereitschaft dankte, das Gebäude für die vom Kreis betriebene Rettungswache zu bauen und zur Verfügung zu stellen.

Auf den 341 Quadratmetern Fläche am Thorshammer 19 soll ausreichend Platz für zwei Einsatzfahrzeuge, zwei Stellflächen für Reservefahrzeuge, ein Zentrallager sowie die erforderlichen Arbeits- und Sozialräume für die Einsatzkräfte geschaffen werden. Ende November 2016 soll die Rettungswache ihren Dienst aufnehmen.

Seit 2014 beschäftigen sich Kreis und Amt intensiv mit der medizinischen Notfallversorgung im Bereich Borgwedel, Geltorf, Selk sowie in Teilen Busdorfs und Fahrdorf. Dort hatte es im Zuge steigender Einsatzzahlen Probleme gegeben, die vorgegebenen Hilfsfristen von zwölf Minuten einzuhalten. Im Jahr 2015 habe es 25  398 Einsätze, davon 13  092 Rettungswagen-Einsätze, 9  681 Krankentransporte und 2  625 Notarzteinsätze gegeben. „Das spricht für sich“, sagte Landrat Buschmann.

Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine weitere Rettungswache im südlichen Bereich von Schleswig rückte unter anderen denkbaren Standortalternativen zunächst das Gelände des Amtsbauhofes in Busdorf in den Fokus der Betrachtung. Dort wurde ein mehrmonatiger Probebetrieb organisiert, um die Eignung des Standortes zu testen. Auch wenn am Ende des Experiments eine durchaus positive Bilanz habe gezogen werden können, erwies sich das Grundstück im Gewerbegebiet Wikingerland nach Abwägung aller Umstände als geeigneter, sagte nun Amtsvorsteher Frank Ameis.

Nachdem die zuständigen Gremien des Kreises als Rettungsdienstträger, des Amtes Haddeby als Bauträger und schließlich die Krankenkassenverbände als Kostenträger des Rettungsdienstes ihre Zustimmung erteilt hatten – und damit die Finanzierung und auch die Refinanzierung der rund 980  000 Euro umfassenden Investition geklärt waren, konnten die Gewerke schließlich ausgeschrieben werden.


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