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Schleswiger Nachrichten

19. Oktober 2017 | 00:57 Uhr

B 201-Ampel ab September

vom

Nach langem Kampf wird die Lichtsignal-Anlage im Einmündungsbereich zur St. Jürgener Straße installiert

shz.de von
erstellt am 10.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Schleswig | "Spätestens am 30. September" - dann steht die Ampelanlage im Einmündungsbereich der B 201 zur St. Jürgener Straße. Diesen verbindlichen Termin hat Diplom-Ingenieur Manfred Borm vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein gestern auf SN-Nachfrage genannt. "Wir werden am kommenden Dienstag den entsprechenden Auftrag an die Firma vergeben, die von uns den Zuschlag erhalten hat", erklärt Borm. Damit wird dieser unfallträchtige Gefahrenpunkt noch vor Beginn der dunklen Jahreszeit entscheidend entschärft werden.

Seit Februar 2012 hatten sich die Schleswiger Nachrichten in gleich mehreren Artikeln dafür stark gemacht, dass an dieser hoch frequentierten Einmündung endlich etwas geschehen müsse. Denn neben dem zunehmenden Autoverkehr passieren immer mehr Lastfahrzeuge vom angrenzenden Gewerbegebiet St. Jürgen die Kreuzung.

Vor allem auch für die Fahrzeuge der DRK-Rettungswache, die ihren Sitz an der St. Jürgener Straße hat, erwies sich die Einmündung als echtes Nadelöhr. Wenn sie über die B201 zu ihren Einsätzen aufbrechen, verlieren sie durch die Staus oftmals kostbare Zeit.

Um den jahrelangen Missstand endlich aus der Welt zu schaffen, haben dann St. Jürgener Gewerbetreibende unter Vorsitz von Wolfgang Harm sowie DRK-Vertreter zusammen mit den SN an einem Strang gezogen. Der öffentliche Druck bewirkte schließlich, dass nach anfänglicher Skepsis und Zögerlichkeit der Landesbetrieb einlenkte. Dessen Leiter Karl-Heinz Roos lud betroffene Anlieger und beteiligte Behördenvertreter zu einem Gespräch am runden Tisch ein, was sich als äußerst konstruktiv herausstellte: Danach war die Ampelanlage beschlossene Sache.

DRK-Rettungsdienstleiter Wolfgang Rochlitz ist froh, dass nun eine sogenannte intelligente Ampelschaltung installiert werden soll. Dabei werden die Rettungsfahrzeuge mit Sensoren ausgestattet, damit die Fahrer bei Notfalleinsätzen die Vorfahrt "erzwingen" können. Bisher bestand stets die Gefahr, dass Rettungswagen an den wartenden Autos nicht vorbeikamen.

Axel Warnke, Sachgebiet für Straßenverkehrsrecht im Schleswiger Rathaus, zeigt sich erfreut darüber, dass es jetzt losgeht mit der neuen Ampel. Die Stadt wird sich mit 40 Prozent an den Kosten beteiligen. Die Höhe steht allerdings noch nicht fest.

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