Unfall im Kreis Schleswig-Flensburg : Auto rast in Stromkasten in Busdorf - 28-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Drei Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt.
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Drei Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Der Fahrer stand unter Alkoholeinfluss. Alle drei Insassen erlitten schwere Verletzungen.

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25. März 2017, 10:15 Uhr

Busdorf | Bei einem schweren Verkehrsunfall in Busdorf (Kreis Schleswig-Flensburg) sind am frühen Sonnabendmorgen drei Autoinsassen schwer verletzt worden, einer von ihnen lebensgefährlich. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Unfall gegen halb 4 am Bahnübergang Busdorf-Königshügel. Der 26-jährige Autofahrer war mit seinen zwei Mitfahrern mit erhöhter Geschwindigkeit und unter Alkoholeinfluss von der Fahrbahn abgekommen, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte. Daraufhin prallte er mit dem Wagen kurz vor einem Bahnübergang gegen ein Andreaskreuz und ein Schalthaus der Bahn und kam dort zum Stehen.

Der lebensgefährlich verletzte 28-jährige Mitfahrer hatte auf der Rückbank des Audis gesessen und war bei dem Unfall vermutlich nicht angeschnallt gewesen.

Das Auto wurde bei dem Unfall komplett zerstört.
Foto: Karsten Sörensen
Das Auto wurde bei dem Unfall komplett zerstört.

„Die Feuerwehren aus Selk, Busdorf und Schleswig wurden zur technischen Hilfeleistung zum Unfallort alarmiert“, berichtet Einsatzleiter Kay-Michael Heil von der Wehr Busdorf.

Die Staatsanwaltschaft Flensburg ordnete die Hinzuziehung eines Kraftfahrzeugsachverständigen zur Unterstützung der polizeilichen Ermittlungsarbeiten an. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Während der Rettungsarbeiten musste der Zugverkehr auf der Bahnstrecke Flensburg-Hamburg zeitweise komplett unterbrochen werden.

„Der Bahnverkehr läuft seit kurz vor 5 Uhr wieder mit Einschränkungen“, berichtet Hanspeter Schwartz, Pressesprecher der Bundespolizei in Flensburg. „Weil ein Gleis wegen der Beschädigungen noch gesperrt ist, fahren die Züge im Unfallbereich auf Sicht. Es kann zu Behinderungen kommen", so Schwartz.

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