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Schleswiger Nachrichten

23. Oktober 2017 | 16:09 Uhr

Ausgleichsmittel im Kreis verplant

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

von
erstellt am 17.Mär.2015 | 16:37 Uhr

Mit Unverständnis reagiert die Kreisentwicklungsbehörde in Schleswig auf Äußerungen von Seiten der Politik und des Landkreistages, wonach sich auch in Schleswig-Flensburg Ausgleichsgelder häuften, weil sie mangels geeigneter Projekte nicht sinnvoll verwendet werden könnten (Ausgabe vom Montag). Vielmehr gehe der Kreis seit Herbst 2014 bei der Verwendung dieser Mittel neue Wege, so Behördenleiter Thorsten Roos.

Dafür seien zehn Projektschwerpunkte definiert worden. Diese lägen auf der nördlichen Geest, im Bereich Haithabu-Danewerk, im Naturpark Schlei und zwischen den Naturparken Schlei und Hüttener Berge. Zusätzlich seien Projekte in stillgelegten Kiesgruben geplant. Gebietsunabhängige Schwerpunkte sind demnach unter anderem der Gewässerschutz, die Waldentwicklung, Entwicklung und Erhalt des artenreichen Grünlandes sowie Knickschutz. Damit sei die sachgemäße Verwendung der Gelder sichergestellt und bereits in den beschriebenen Projektschwerpunkten verplant.

Durch die Festlegung dieser Projekte sei sichergestellt, dass trotz einer Vielzahl von Angeboten seitens der Landwirtschaft nicht nach dem Gießkannenprinzip scheinbar wahllos viele Kleinstflächen im gesamten Kreisgebiet ausgewählt werden.

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