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Süderfahrenstedter Schützenfest : Ausgedehnter Wettbewerb

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Weil das Schützenfest aufgrund zu weniger Teilnehmer schon ungewohnt früh beendet gewesen wäre, schickte der Vereinsvorstand – ohne Berücksichtigung der Ringzahlen – fast alle nochmal in die K.O.-Runde.

Verwirrung herrschte unter den Teilnehmern des Süderfahrenstedter Schützenfestes, weil der Vorstand einige ins K.o.-Rennen geschickt hatte, die aufgrund ihrer Ergebnisse dort gar nicht hingehörten. Da sie ihre Ringzahlen aber nicht kannten, machten sich viele Hoffnung auf die höchste Ehre, bis Vorsitzender Jan Hennings mittags das Geheimnis lüftete: Nur durch die vielen Sonderrunden konnte man den Wettbewerb auf die gewohnte Zeit ausdehnen. Sonst wäre er viel früher zu Ende gewesen, weil nur wenige Mitglieder zum Fest erschienen waren. Urlaubs- und Erntezeit sowie die Tatsache, dass ein Vereinsfest nichts Besonderes mehr sei, würden eben ihren Tribut fordern, sinnierten die Schützen in ihren Schießpausen.

Bei schwüler Sommerhitze, wegen der beim Umzug die Uniformröcke weggeblieben waren, schoss sich nach viermaligem Umschießen Adelheid Sarnowski zum Pokalsieg bei den Frauen, während Jochen Petersen seine Schützenbrüder gleich im ersten Anlauf hinter sich ließ. Das Schießen um den Titel einer Königin war besonders spannend: Alle hatten die gleiche Ringzahl, und Rosi Buss fiel beim „Umschießen“ als erste heraus. Außer dem Auswerter wusste aber niemand, dass sie als einzige 49 von 50 möglichen Ringen getroffen hatte. So war sie selbst am meisten überrascht, dass sie unter den Klängen des Spielmannszuges der Bugenhagenschule als neue Königin durchs Dorf geführt wurde.

An ihrer Seite marschierte Torsten Frank: Er hatte mit der Kleinkaliberbüchse nach 57 von 60 Ringen auch in der anschließenden K.o.-Runde gesiegt und ist nun zum ersten Mal König der Fahrenstedter Schützengilde.

Die weiteren Preisträger waren Kurt Andresen, Daniel Buss, Jan Hennings, Jörg Blindow und Manfred Buss sowie Irmgard Podlech, Ute Clausen, Karen Thomsen und Rosemarie Schütt.

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