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Foto-Wettbewerb : Auf der Suche nach Talenten hinter der Kamera

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das Schleswiger Stadtmuseum ruft zu Fotowettbewerb für Jugendliche und Erwachsene auf.

„Seidenmalerei in allen Ehren“, sagt Manfred Guth, „aber eines ist klar: Fotografieren ist das schönste Hobby.“ Der Kappelner ist nicht ganz unbefangen bei diesem Thema, schließlich ist er Inhaber eines Fotogeschäfts. Aber er legt sich ins Zeug, um möglichst viele Menschen in der Schleiregion von seiner Ansicht zu überzeugen. Deshalb gehört er zu den Initiatoren eines Foto-Wettbewerbs, den das Stadtmuseum jetzt begleitend zur Ausstellung mit Bildern des amerikanischen Star-Fotografen Art Wolfe ausgelobt hat. Mit Unterstützung der Nord-Ostsee-Sparkasse stellt Guth Sachpreise im Wert von über 3000 Euro zur Verfügung.

Die Grundidee dabei: Die Teilnehmer sollen sich von den Aufnahmen Art Wolfes inspirieren lassen und dann selbst Fotos aus der Natur oder von Menschen machen. „Sie sollten ihn nicht nachmachen, das schaffen Sie nicht“, rät Guth. „Aber Sie können ihm nacheifern.“

Er stellte den Wettbewerb gestern in den Räumen der Nord-Ostsee-Sparkasse vor, wo noch bis Ende Juni eine kleine Auswahl von Art Wolfes Bildern zu sehen ist, die Appetit auf die Ausstellung machen soll. Bei dieser Gelegenheit kündigte Nospa-Vorstandschef Thomas Menke an, dass die Sparkasse die Fotoausstellungen auch in Zukunft weiter unterstützen werde – unabhängig vom Ergebnis der aktuellen Diskussionen über die Zukunft des Stadtmuseums.

Zu gewinnen gibt es jeweils drei Preise in zwei Altersklassen: 12 bis 21 Jahre und über 21 Jahre. Für die Jugendlichen gibt es Sony-Kameras, für die Erwachsenen Olympus-Kameras sowie ein Olympus-Fernglas. Die Ostseefjord Schlei GmbH stellt für die jeweils drei Nächstplatzierten außerdem Art-Wolfe-Bildbände zur Verfügung. Die Siegerfotos werden in den Schleswiger Nachrichten veröffentlicht.

Einsendeschluss ist der 1. November. Pro Teilnehmer ist ein Papierbild im Format 13 mal 18 Zentimeter zugelassen. Das Foto muss mit dem Namen, der Anschrift und dem Alter sowie der E-Mail-Adresse des Fotografen versehen sein. Außerdem sind kurze Angaben zur Entstehung der Aufnahme sowie möglichst auch technische Daten erwünscht. Und natürlich sollen echte Motive zu sehen sein und keine am Computer montierten Bilder.

Stadtmuseumsdirektor Holger Rüdel betont: „Man muss nicht nach Afrika fahren und Elefanten oder Krokodile fotografieren. Spannende Motive findet man auch im eigenen Garten oder im direkten Umfeld, die Vielfalt ist unerschöpflich.“

> Einsendeadresse: Stadtmuseum Schleswig Stichwort: „Auf den Spuren von Art Wolfe“, Friedrichstraße 9–11, 24837 Schleswig. Weitere Details zum Wettbewerb auf der Internetseite www.stadtmuseum-schleswig.de

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erstellt am 04.Jun.2016 | 07:09 Uhr

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