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Schleswiger Nachrichten

19. August 2017 | 00:39 Uhr

Böklund : Auenwaldschule feiert Geburtstag

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Schulverband, Gemeinde und Lehrerkollegium blicken gemeinsam auf 40 Jahre zurück – und hoffnungsvoll in die Zukunft.

Die Auenwaldschule Böklund feierte gestern ihren 40. Geburtstag mit einem Schulfest und einer Spielmeile. In den Klassen und Fluren wurden unterschiedliche Aktionen wie Kinderschminken, Glücksrad und Basteln angeboten. Ein Bücherflohmarkt und eine große Tombola war ebenso wie die Cafeteria eine Einnahmequelle für die beiden Fördervereine.

Vorgeschaltet war jedoch ein offizieller Teil in der Aula. Schulverbandsvorsteher Dierk Martin präsentierte einen Rückblick in die Schulgeschichte, die mit der Grundsteinlegung der Dörfergemeinschaftsschule 1973 und dem Start als „Schulzentrum Böklund“ am 12. August 1974 begann. 1976 wurde die Sporthalle eingeweiht, 1982 erhielt die Schule einen Anbau und Außensportanlagen. Neben Brandschutz und energetischen Sanierungen betrafen die wesentlichen Investitionen die Umsetzung des millionenschweren Raumkonzepts, das jetzt mit der Sanierung der WC-Anlagen endete. Für das nächste Jahr ist die Sanierung des Fußbodens in der Aula geplant. „Die Auenwaldschule ist bereit für die Zukunft“, schloss Martin.

„An dieser Schule herrscht ein guter Geist“, erklärte Grundschulleiterin Daniela Juhász. Die Einrichtung sei sich seit 40 Jahren treu geblieben. Notwendige oder gewünschte Änderungen, Umstrukturierungen und Neuerungen seien mit Engagement umgesetzt, Bewährtes und Gutes aber erhalten und weitergetragen worden. „Unser Schulträger, der ein sehr waches Auge auf unsere Schule hat, ermöglichte in den vergangenen Jahren in einem großen Kraftakt eine Sanierung, die weit über die Grenzen Böklunds hinaus für Aufmerksamkeit sorgte“, fuhr Juhász fort. Er ließe die Auenwaldschule jedes Jahr ein bisschen mehr erstrahlen und signalisiere damit, wie wichtig die Schule für Böklund und die umliegenden Schulverbandsgemeinden sei.

Eine Entwicklung andere Art zeigte Gemeinschaftsschulleiterin Gerhild Westphal auf: „Aus der ehemaligen Dörfergemeinschaftsschule wurde 1974 das Schulzentrum Böklund, 1976 eine Realschule mit Hauptschulteil und 2008 eine Grund- und Regionalschule. 2009 wurde der weiterführende Teil zur Regionalschule und darf sich seit Schuljahresbeginn Gemeinschaftsschule nennen. „Die ehemalige Böklunder Volksschule hat sich also beständig weiter entwickelt und ist erwachsen geworden“, fuhr Westphal fort. Doch die gesellschaftlichen Veränderungen bedeuteten auch weiterhin Anpassung. „Diesen Herausforderungen wollen wir uns stellen“, beendete sie ihre Rede.

Amtsvorsteher Edgar Petersen betrachtete die Schule als Wirtschaftsfaktor: „Bildung ist wichtiger denn je, sie kann nicht teuer genug sein, muss aber dennoch bezahlbar bleiben“, führte er aus. Somit versuchten Amt und Schulverband zusammen mit der Schulleitung, die Schule so attraktiv wie möglich zu machen.

Böklunds Bürgermeister Johannes Petersen, der von 1990 bis 2009 auch Schulverbandsvorsteher war, lobte das Zusammenspiel von Schule und Gemeinde: „Lehrer und Schulleiter haben ihre Seele in diese Schule eingebracht und die Gemeinden stehen dahinter, diese Schule zu fördern und zu erhalten.“

Auch Pastor Detlev Tauscher lobte schließlich das Zusammenspiel, das er zwischen Schule, Eltern, Kindern, Kindergarten und Schülern sah. „Hier haben die Lebensbäume unserer Kinder Wurzeln bekommen“, sagte er.

Die Feier wurde musikalisch umrahmt vom Grundschulchor und einer Einlage der Musical-AG.

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