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Schleswiger Nachrichten

16. Dezember 2017 | 02:49 Uhr

Busdorf : Ansturm auf die Krippengruppe

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Jüngsten kommen: Der Kindergarten muss für eine weitere Gruppe umgebaut werden.

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2013 | 17:00 Uhr

Die Gemeinde Busdorf hat ein Problem, um das andere Orte sie beneiden: Die vielen Kinder. Einziger Wermutstropfen an dieser schönen Entwicklung ist die Tatsache, dass die Krippengruppe schon bald nicht mehr ausreicht. Während der Gemeinderatssitzung informierte Kita-Leiterin Sonja Stahnke über die zunehmenden Anmeldungen von Kindern unter drei Jahren. Die Krippengruppe mit ihren zehn Plätzen ist voll besetzt. Und für das nächste Jahr werden mindestens acht weitere Anmeldungen erwartet. Engpässe stehen bevor, auch wenn fünf Kinder der Gruppe der Jüngsten entwachsen.

Stahnke berichtete weiter, dass Kinder, die einen Krippenplatz in einer anderen Gemeinde erhalten, in der Regel nicht zurückkehren – und somit in den Regelgruppen fehlen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sei es daher ratsam, eine bestehende Regelgruppe in eine weitere Krippengruppe umzuwandeln. Dies sei deshalb möglich, da die Anzahl der Regelgruppenkinder von 80 Kindern, die im Jahr 2013 im Kindergarten untergebracht waren, im nächsten Jahr auf eine erwartete Stärke von etwa 50 Kindern sinken werde. Eine Natur-Erlebnisgruppe sowie zwei Kindergruppen sollen erhalten bleiben.

Die Gemeinde erwägt nun den Umbau des Regelgruppenraumes mit Errichtung einer zweiten Krippengruppe und will dafür Zuschüsse einwerben. Die geplanten Umbaukosten würden sich auf etwa 36 000 Euro belaufen – an Zuschüssen werden maximal 75 Prozent der Gesamtkosten bis maximal 3000 Euro je Krippenplatz erwartet.

Nach eingehender Beratung beschloss die Gemeindevertretung einstimmig, einen entsprechenden Antrag zum Umbau mit Förderung zu stellen.

Zu Beginn der Sitzung hatte Busdorfs Bürgermeister Ralf Feddersen des kürzlich verstorbenen Gemeinderatsmitgliedes Holger Plöhn gedacht. Feddersen würdigte dessen langjähriges Engagement zum Wohle der Gemeinde.

Der SPD-Antrag zur Errichtung eines Halteverbots in der Rendsburger Straße wurde mit dem Patt-Ergebnis in der Abstimmung abgelehnt. Begründet wurde der Antrag damit, dass besonders während der Veranstaltung im Ansgar-Haus auf der westlichen Seite zwischen Kreuzstraße und Bergstraße zahlreiche Autos parken – und damit die beidseitige Sicht der Autofahrer eingeschränkt werde. Gemeindevertreter Kay-Michael Heil wandte ein, dass die Errichtung einer Halteverbots-Zone in diesem Bereich dazu führen könne, dass in anderen Bereichen, etwa am Kirchenweg, der Parkdruck wächst. Seiner Meinung nach sollte erst einmal die Entwicklung im Rahmen der Baumaßnahme in der Rendsburger Straße abgewartet werden. Auch die Errichtung einer eingeschränkten Halteverbotszone fand keine Mehrheit in der Versammlung – der Antrag wurde abgelehnt.

Dagegen plant der Landesbetrieb für Straßenbau eine Überquerungshilfe für Fußgänger und Radfahrer an der B 76 – ein sicheres Passieren in Höhe des Marienbades werde damit gewährleistet. Für die Zukunft sei ein Wochenmarkt am Platz „Mittenmang“ geplant – eine Marktsatzung mit Gebührenordnung wurde einstimmig verabschiedet.

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