Ans Ziel kommen

wort25-d

shz.de von
24. August 2018, 16:29 Uhr

Gerade in den vergangenen Urlaubstagen hat wohl mancher festgestellt: Eine der besten Erfindungen der letzten Jahre ist das Navi. Ich wäre kaum im Wirrwarr fremder Städte ans Ziel gekommen, wenn nicht eine freundliche Stimme mir immer wieder gesagt hätte: „Demnächst rechts abbiegen und der Straße weiter folgen!“ Oder auch, wenn es mal schief gegangen ist: „Bitte wenden!“ Und wenn alles geklappt hat, heißt es: „Sie haben das Ziel erreicht!“ „Wäre es nicht toll, wenn es so etwas für mein Leben auch gäbe?“, denke ich und bemerke dabei manche Navigationshilfen in meiner Umgebung: Mein Tageskalender listet Tipps auf, wie ich Ordnung halten kann. In Zeitschriften finde ich Hinweise, wie Beziehungen gestaltet werden können. Und in Buchhandlungen wimmelt es von Büchern für Gesundheit, Wohlbefinden und gutem Leben. Sind sie Ratgeber für das Leben mit seinen vielen Facetten? So hilfreich sie sein mögen: Decken sie nicht nur einen kleinen Ausschnitt meines Lebens ab?

Und dann höre ich jene andere freundliche Stimme und bin froh, dass ich ihr vertrauen kann: „Der Weg bin ich. Ich bin der Zugang zum Geheimnis Gottes. Ich bin der, der das Leben hat und ewiges Leben gibt.“ So sagt es Jesus Christus. Und ich entdecke: Er hat mehr Qualitäten als das beste Navi oder eine Lebensberatung. Er führt mich die Wege, die gute Perspektiven haben. Er öffnet mir Türen, wenn ich nicht mehr weiter weiß oder das Gefühl habe, alle sind gegen mich und sperren mich aus. Wenn ich Angst habe, ist er mir nahe. Er führt mich sogar durch die dunklen Täler meines Lebens. Und zum Schluss heißt es auch bei ihm: „Du hast das Ziel erreicht!“ Darum höre ich gerne auf seine Stimme. Zum Beispiel morgen im Gottesdienst!

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